Dutzende Flüchtlinge in Aachen aufgegriffen

Von: red/pol
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Aachen. Die Bundespolizei hat am Wochenende in Bussen und Zügen erneut mehr als 30 Flüchtlinge aufgegriffen, die über die Grenze nach Deutschland gekommen waren. Einige von ihnen stellten Asylanträge, viele hatten bewegte Geschichten erlebt.

Mehr als eineinhalb Jahre lang hatte sich ein 24-jähriger Albaner vor den Behörden versteckt, um nicht abgeschoben zu werden, bevor ihn die Bundespolizei am Wochenende aufgriff. Seine französische Asylbescheinigung war bereits 2013 abgelaufen. Er stellte einen Asylantrag und wurde dann an eine Aufnahmeeinrichtung nach Dortmund gebracht.

Eine lange Flucht hat eine irakische Familie hinter sich, weil der 29-jährige Vater in ihrer Heimat politisch verfolgt werde: 9000 US-Dollar hatte die Familie an Schlepper bezahlt; ihre Flucht verlief über die Türkei, das Mittelmeer, Italien und Österreich. Die Familie zeigte sich sehr erleichtert, nun in Deutschland angekommen zu sein.

Von dort aus wollen die Irakis zu Freunden nach Finnland weiterreisen. Sie wurde zunächst ebenfalls an die Aufnahmestelle in Dortmund verwiesen.

Insgesamt wurden am Wochenende 32 Flüchtlinge aufgegriffen.

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