Aachen - Durchatmen in der Fastenzeit

Durchatmen in der Fastenzeit

Von: tis
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Stimmung vor historischer Pappkulisse: Die Marktweiber hatten in den Eurogress geladen.

Aachen. Vier Stunden lang schäumte die Stimmung über beim 27. Damennachmittag zu Mittfasten, zu dem die Marktweiber der Stadtgarde Öcher Penn eingeladen hatten.

1400 Öcher Mäddchere än Wiver genossen eine Mischung rheinischen Humors vor der romantischen Kulisse des Öcher Maats aus längst vergangenen Zeiten.

Die liebreizenden Marktweiber selbst hatten kokett mit ihren rot-weißen Schirmchen Einzug gehalten hatten. „Vür sönd de löstelije Wiver vajjen Maat” sangen sie dabei, hereingespielt von der Sitzungskapelle „Loss john”.

In charmanter Moderation führte Obermarktweib Renate Juchems durch das Programm. So waren als „Eisbrecher” die Herren Mafiosi der Kohlscheider Mafia mit Öcher Leddchere erfolgreich. Tamburins schepperten, die Fraulü schunkelten, das erste Stimmungshoch war erreicht.

Nun zeigten die Marktweiber selbst mit Hula-Hupp und Dschingis Khan, welche tänzerischen Begabungen in ihnen stecken und das Obermarktweib strahlte: „Seit Oktober haben wir jede Woche trainiert.” Für kreischendes Gelächter sorgten die „Eifeler Hosen” Botz än Boetzje und den zwei prachtvollen Hofnarren „Domm än Doell” gelang es sofort mit Remmi-Demmi die Wiver zum „Schonkele” zu bringen.

„Die Männer war´n ne kleine Probe, die Frauen sind das Meisterstück”, stellte Bauchredner Gérard bescheiden fest. Beim rasanten Auftritt der Showtanzgruppe „Crazy Diamonds”, den Deutschen Meistern des RKK im Showtanz, stieg nicht nur bei den Tänzern mottogetreu der „Adrenalinspiegel”, sondern auch beim Publikum.

Die erste und einzige Rakete ernteten De Boore vor allem für ihren Schmusehit der Session: „Engel der Nacht hab´ ich sie genannt”. Zum Siedepunkt brachte das Schnauzerballett die Stimmung.
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