Drei Trios beim Preisträgerkonzert der Musikhochschule Aachen

Von: Thomas Beaujean
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Faszinierende Musik: Das Preisträgerkonzert im Alten Kurhaus präsentierte drei Sieger. Foto: Sparkasse

Aachen. Drei Trios hatten beim hochschulinternen Wettbewerb zum Musikförderpreis der Sparkasse Aachen von der Fachjury die gleiche höchste Punktzahl erhalten.

Einen Preisträger sollte es geben. Wie das Problem lösen? Nach Rücksprache mit dem Preisgeber wurden alle drei Ensembles zu Gewinnern erklärt und der Preis aufgeteilt. Die drei Trios, alle mit Beteiligung des Klaviers, stellten nun in einem Preisträgerkonzert im Ballsaal des Alten Kurhauses Teile ihres Wettbewerbsprogramms vor. Professor Herbert Görtz, Direktor des Instituts, präsentierte die Ensembles und führte durch das Programm.

Sechs Jahre hatte es keinen Sparkassenwettbewerb in der Musikhochschule Köln, Standort Aachen, mehr gegeben. Was in den Jahren vorher Streichern, Bläsern, Pianisten und Sängern gewidmet war, galt nun Kammermusikformationen. Herbert Görtz hatte genügend Grund, den Verantwortlichen der Sparkasse dafür zu danken, dass sie der Musikhochschule mit der Vergabe dieses Förderpreises die Treue gehalten hatten, kommt doch der Erlös jungen Musikerinnen und Musikern zugute, die finanziell nicht unbedingt auf Rosen gebettet sind.

Die drei siegreichen Trios konnten mit ihren Darbietungen im Preisträgerkonzert eindrucksvoll unter Beweis stellen, warum ihnen der Preis zuerkannt worden war. So spielten Julia Ocheretyana, Kana Shirao und Alina Novik zwei Sätze aus dem Trio g-moll für Flöte, Violoncello und Klavier von Carl Maria von Weber; Anton Govorun, Kana Shirao und Shuri Tomita aus dem Trio Nr. 2 e-moll für Violine, Violoncello und Klavier von Dmitri Schostakowitsch; und Kumi Litsuka, Cosima Streich und Young-Kyung Song aus dem Trio für Klarinette, Violoncello und Klavier a-moll von Johannes Brahms mit bemerkenswerter Präzision im Zusammenspiel, Sicherheit der Intonation und ausgewogener Klangbalance, und trafen dabei genau die Idiomatik des auch durch die unterschiedliche Instrumentation vorgegebenen Charakters der einzelnen Werke.

Zuvor hatte ein Gitarrenquartett den Abend mit zwei Sätzen aus einem Konzert von Georg Philipp Telemann eröffnet, gefolgt von einem stimmungsvollen Variationenwerk in Klaviertrio-Besetzung von Herbert Nobis, ehemaliger Dekan der Musikhochschule.
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