Aachen - Drei Chöre singen zum Jubelfest der Horbacher Meistersinger

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Drei Chöre singen zum Jubelfest der Horbacher Meistersinger

Von: Günther Sander
Letzte Aktualisierung:
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Euregionales Festkonzert: Anlässlich seines 150-jährigen Bestehens hatte der St.-Marien-Gesangverein Horbach zu einem besonderen Hörgenuss ins Rathaus eingeladen. Foto: Andreas Schmitter

Aachen. Reine Männersache war das „Euregionale Festkonzert“ (mit Unterstützung der Euregio-Maas-Rhein) im Krönungssaal des Rathauses anlässlich des 150-jährigen Bestehens des St.-Marien-Gesangvereins Horbach.

Die „Meistersinger“ handelten getreu dem Couplet des Orlowski „Ich lade gern mir Gäste ein“ aus der „Fledermaus“, sie engagierten die Zangvereniging „Oranje“ Schinveld (Niederlande) und den Königlichen Männergesangverein „Marienchor“ Eupen (Belgien) für diesen gesanglichen „Leckerbissen.“

Weitere geladene Gäste waren Schirmherr OB Marcel Philipp, der Präsident des Chorverbandes NRW, Hermann Otto (Siegen) sowie Richterichs Bezirksbürgermeisterin Marlis Köhne.

„Das ist ein Festkonzert der besonderen Freude“, sagte Oberbürgermeister Marcel Philipp als Schirmherr und NRW-Chorverbandspräsident Hermann Otto lobte: „Sie haben in 150 Jahren ständige Bereitschaft gezeigt, Leistungen zu erbringen“, attestierte er dem Jubelchor aus Horbach und wünschte ihm auch weiterhin „gute Stimmen.“

Davon konnten sich die Besucher über zwei Stunden mit fliegenden Wechseln überzeugen. Gleich zum Auftakt erklang vom Männerchor St.-Marien-Gesangverein Horbach, Leitung Chordirektor Ando Gouders, das „Vater unser“ von der unvergessenen Hanna Haller. Stimmgewaltig der „Fingerzeig“ der etwas anderen Art. Bedächtig das „Credo“ als Glaubensbekenntnis und der „Psalm des Kosmos“, sakrale Stücke, eine Stärke der „Meistersinger“, ehe es mit dem „Blauen Mond“ und „Von den zwei Hasen“ lustiger wurde.

Mit einem ebenfalls sakralen Beginn wusste der Chor aus den Niederlanden, von Anton Kropvsek geleitet, die Besucher zu begeistern, mit dem „Ave Maria“, dem „Benedictus“ und der „Morgendämmerung.“ Ein Hochgenuss war das „Bonse Aba/Ayangena“ und „Zabe“, bei dem das Quaken der Frösche nicht zu überhören war. Dafür gab es reichlich Applaus.

Die „Königlichen“ aus Eupen, deren gesangliche Schwerpunkte sakrale und weltliche Chormusik sind, lieferten eine großartige Leistung unter der Leitung von Heinz Piront. Bunt gemischt das erlesene Repertoire, hervorragende Stimmen, schöner Gesang, zwei Solisten, die mit guten Leistungen überzeugten, mit „Loch Lomond“ und „Shosholoza“. Erinnerungen wurden beim Oldie „Es war ein Mädchen und ein Matrose“ wach. Dieser „Ohrwurm“ brachte starken Beifall auch für den Eupener Chor.

Mit bekannten Zugnummern glänzten die Horbacher „Meistersinger“ erneut, mit „Der Speisezettel“, der den Besuchern Appetit auf mehr machte. Auf „The Lion sleeps tonight“, auf Urwaldstimmung mit einem kräftigen Schlussgebrüll war eine Zugabe fällig. Natürlich das „Pepita“, schwungvoll und gekonnt intoniert.

Beeindruckend war der Schlussauftritt aller drei Chöre: Ein imposantes Bild, ein Höhepunkt, eine Glanzleistung mit „Domine, salvam fac Regina nostram.“ Da gab es Ovationen, stürmischen Beifall und Blumen für die drei Dirigenten.

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