Drahtesel bereisen alte Königsstraßen

Von: tih
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Viel Neues entdeckt: Dietmar Kottmann erläuterte an den Stationen der Radroute historische Sehenswürdigkeiten. Foto: Andreas Herrmann

Aachen. Nachdem die Temperaturen tagelang extrem hoch waren, kam es den rund 75 Fahrradfahrern ganz gelegen, dass es am Samstag nicht ganz so heiß war in Aachen. Zur Mittagszeit versammelten sich alle Teilnehmer mit ihren Rädern auf dem Katschhof.

Mit einer rund 20 Kilometer lange Radtour auf einem Teil der „via regia“, der Königsstraße, die von der Nordsee über Maastricht und Aachen nach Frankfurt am Main führt, wurde der Aachener Fahrradsommer offiziell eröffnet. „Wir schneiden in diesem Sommer drei ehemalige Königsstraßen, an denen wir wesentliche historische Punkte gesucht haben“, erklärte Organisator Friedhelm Schepers. Die Strecke führte vom Katschhof nach Haaren und weiter durch Wiesen und Felder in die Nähe des Forsthauses Weiden.

Im Zeichen des Karlsjahres

Seit Mitte Mai wurden die ersten Touren angeboten – darunter eine 40 beziehungsweise 60 Kilometer lange Wanderfahrt nach Moresnet und Sippenaeken. Der diesjährige Fahrradsommers steht dabei natürlich im Zeichen des Karlsjahres. Alle Radfahrer befinden sich bis Mitte Oktober „auf den Spuren Karls des Großen“. So können die Interessierten etwa die Altstadt von Bad Münstereifel entdecken, zur Wesertalsperre radeln oder auch Baraque Michel erkunden. Sinn und Zweck des Aachener Fahrradsommers liegt auf der Hand: „Es geht uns um die Förderung des Fahrrads als Verkehrsmittel nicht nur im Alltag, sondern auch in der Freizeit“, sagte Planungs- und Umweltdezernentin Gisela Nacken – selbst bei jedem Wettter passionierte Radfahrerin.

Umwelt schonen

Die Gesundheit soll gefördert und die Umwelt geschont werden. Außerdem könne man in unmittelbarer Nähe zu Aachen viel Neues entdecken, hieß es. Neues, das man mit dem Auto beispielsweise nicht unbedingt erreichen würde. Dabei ist die Eröffnungstour allerdings immer wieder besonders. Auch Familien mit Kindern waren dabei, als das Startsignal gegeben wurde. Mit dabei war auch der Allgemeine Deutsche Fahrradclub (ADFC). „Die Kooperation mit dem ADFC funktioniert bei der Streckenabsicherung immer sehr gut“, lobte Nacken. Und auch bei einigen der vielen kommenden Touren ist der ADFC tatkräftig mit mit von der Partie. Das gilt ebenso für helfer vom RSC Schwalbe 08 Eilendorf.

Wer selber nicht bei der großen Eröffnung dabei war, kann die Strecke noch bis Herbst selber fahren. Denn sie bleibt bis zum Ende des Aachener Fahrradsommers ausgeschildert. Weitere Informationen zu allen anstehenden Touren gibt es auf www.aachen.de/fahrrad unter der Kategorie „FahrRad in der Freizeit“.

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