Drachenfest der Drachenfreunde: Vom Winde verweht mal anders

Von: jgr
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Traumhafte Verhältnisse am Samstag, starke Windböen am Sonntag: Beim Treffen der Drachenfreunde Euregio kamen die Besucher dennoch auf ihre Kosten. Foto: Andreas Herrmann

Aachen. Schwebte die Drachenfähre am Samstag noch zum Himmel empor und ließ Printen, Waffeln und andere Leckereien auf die großen und kleinen Besucher des „Drachenfestes“ herabregnen, machte den Drachenfreunden am Sonntag das Wetter einen Strich durch die Rechnung.

Bei Windstärke sechs bis acht und heftigen Regenschauern musste das beliebte Drachenfest, das in diesem Jahr bereits zum 17. Mal auf einem Feld an der Orsbacher Straße stattfand, vorzeitig abgebrochen werden. „Derartige Wetterverhältnisse hatten wir zum letzten Mal vor sieben Jahren“, so Holger Drossart von den Drachenfreunden Euregio. Er hätte sich die zum Drachen steigen lassen optimale Windstärke drei gewünscht, aber „am Wetter kann man ja leider nichts ändern“.

Bereits in der Nacht zum Sonntag hatten die Drachenfreunde vorsorglich alle Zelte abgebaut, um das Drachenfest windsicher zu machen. Trotz der ungünstigen Wetterverhältnisse, ließen es sich viele Familien und Drachenfreunde am Sonntag dennoch nicht nehmen das Fest zu besuchen um dort – gegen eine Spende zugunsten der Kinderkrebsstation – Kaffee und Kuchen zu genießen und sich miteinander auszutauschen. Dick eingepackt in wind- und wasserdichte Jacken kamen sie zum Fest.

Auf das Drachensteigen lassen selbst mussten die Kleinen jedoch verzichten. „Das Verletzungsrisiko durch die Stäbe der herabstürzenden Drachen ist einfach zu groß“, so Drossart. Und so kümmerten sich die Drachenfreunde Robert Zeius, Holger Drossart, Martina Droste-Drossart, Sabine Droste und Sabine Koch darum, dass der starke Wind weder für die Kinder noch für die risikofreudigen Erwachsenen nicht doch noch zum Sicherheitsrisiko wurde.

Alles in allem ist er trotz schwieriger Windverhältnisse insgesamt sehr zufrieden mit dem Drachenfest: „Am Samstag sind fast alle Kuchenspenden von den Besuchern verputzt worden und es wurde sehr gut gespendet“. Für das nächste Drachenfest wünscht er sich nur dies: Windstärke drei und jede Menge glückliche Besucher.

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