Dr Zoch kütt: Lahm lässt die Party starten
Kollektive Euphorie: Rund 1700 Fußballfans bejubelten im Kapuziner Karree vor der Großleinwand erst den Treffer von Philipp Lahm in der 39. Minute, dann den Einzug ins EM-Halbfinale. Foto: Andreas Steindl
Gruselig ist das aber nicht. Nach dem 4:2-Sieg der deutschen Elf gegen Griechenland bejubeln tausende - meist sehr junge - Fans in der Innenstadt den Einzug ins EM-Halbfinale. Rund 1700 Anhänger feiern beim (wiederum) restlos gefüllten Public Viewing im Kapuziner Karree. Tausende mehr berauschen sich im Pontviertel am Erfolg der Nationalmannschaft. Und vieles erinnert an Rosenmontag: Fantasievolle Kostüme in deutscher Trikolore säumen die Partymeile mit mehr als hundert Fernsehern zwischen Ponttor und Templergraben.
Jeck nach Jogis Jungs: Mit Perücken, Trikots, Fahnen, Girlanden, sogar in selbst geschneiderten Umhängen und Kleidchen strömen Männlein wie Weiblein bunt bemalt zum „Rudelgucken” - und dann zur Open-Air-Party. Alles Schwarz-Rot-Gold, mit reichlich Schaum vorm Mund. Bier und andere Alkoholika fließen in Strömen, nur Ouzo-Gläschen fallen trocken, und die Retsina-Flaschen bleiben zu. Natürlich muss die Polizei die Pontstraße - wie schon nach den deutschen Vorrunden-Spielen - für den Verkehr sperren.
Denn, mal wieder heißt es nach dem Abpfiff: Dr Zoch kütt! Autokorsos dröhnen und hupen bis weit nach Mitternacht durch die Kaiserstadt. Dazu fliegen einige Gläser, auch ein paar Fäuste - die Stimmung kocht aber selten gefährlich hoch.
Die vorläufige Bilanz der Ordnungshüter zieht Polizeisprecherin Sandra Schmitz noch in der Nacht: „Nach Spielende zündeten Unbelehrbare mehrere Rauchbomben, Böller und Bengalos auf der Pontstraße. Glücklicherweise wurde niemand verletzt”, erklärte sie. Der Großeinsatz dauere an.
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Jeck nach Jogis Jungs: Mit Perücken, Trikots, Fahnen, Girlanden, sogar in selbst geschneiderten Umhängen und Kleidchen strömen Männlein wie Weiblein bunt bemalt zum „Rudelgucken” - und dann zur Open-Air-Party. Alles Schwarz-Rot-Gold, mit reichlich Schaum vorm Mund. Bier und andere Alkoholika fließen in Strömen, nur Ouzo-Gläschen fallen trocken, und die Retsina-Flaschen bleiben zu. Natürlich muss die Polizei die Pontstraße - wie schon nach den deutschen Vorrunden-Spielen - für den Verkehr sperren.
Denn, mal wieder heißt es nach dem Abpfiff: Dr Zoch kütt! Autokorsos dröhnen und hupen bis weit nach Mitternacht durch die Kaiserstadt. Dazu fliegen einige Gläser, auch ein paar Fäuste - die Stimmung kocht aber selten gefährlich hoch.
Die vorläufige Bilanz der Ordnungshüter zieht Polizeisprecherin Sandra Schmitz noch in der Nacht: „Nach Spielende zündeten Unbelehrbare mehrere Rauchbomben, Böller und Bengalos auf der Pontstraße. Glücklicherweise wurde niemand verletzt”, erklärte sie. Der Großeinsatz dauere an.








