Dornröschenschlaf auf der Burg ist vorbei

Von: Birgit Broecheler
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Haben ein abwechslungsreiches Programm für die Burg Frankenberg zusammengestellt: (v.l.) Elisabeth Paul, Gabriele Hartmann, Franz-Peter Beckers, Inge Klusemann und Mirka Moerl. Foto: Andreas Steindl

Aachen. Endgültiges Aus für den Dornröschenschlaf der Burg Frankenberg: Der Verein Frankenb(u)erger hat nach ersten erfolgreichen Konzerten und Ausstellungen im ersten Halbjahr 2015 erneut eine Fülle von Veranstaltungen für alle Geschmäcker und Altersgruppen auf die Beine gestellt.

Zwischen August und Ende Dezember lädt der Verein insgesamt 17 Mal zu philosophischen Vorträgen, Lesungen, Workshops, Ausstellungen und Musik ein. Und auch Kinder zwischen sechs und 14 kommen auf ihre Kosten: bei einer Halloweenparty am 31. Oktober.

Wegen der guten Resonanz im vergangenen Halbjahr stehen auch in den kommenden drei Monaten wieder drei Jazz-Konzerte auf dem Programm: Am 11. September treten Mary an the Poppins und Krämfräsch auf, am 23. Oktober die Sara Decker Group und das Nadine Nix Trio und am 20. November Claudius Valk und Etienne Nillessen sowie eine weitere Jazzgröße aus der Region. „Mit den Jazz-Konzerten geben wir einmal mehr Leuten aus dem Viertel oder der Region die Möglichkeit, hier aufzutreten“, sagt Franz-Peter Beckers vom Frankenb(u)erger-Verein.

Das gilt auch für die Akkordeon-, Blues- und Chanson-Abende, die im September und November stattfinden. Zunächst wird HeJoe Schenkelberg die Zuhörer mit seiner Akkordeon-Musik voller Leichtigkeit und Sehnsucht verzaubern (16. September). Dieter Kaspari bringt am 14. November Öcher Blues auf die Bühne und am 27. November stehen französische Chansons von Brel bis Renaud auf dem Programm. Wem das Zuhören nicht reicht, der kann am 10. Dezember beim Adventssingen mit dem FH-Hochschulchor im Hof der Burg mitschmettern.

„Philosophie in der Burg“ heißt eine weitere Veranstaltungsreihe, die am 23. September mit dem Thema „Du, Papa, was ist denn eigentlich Ethik?“ startet. Am 5. November geht es um „Mitsein und Empathie – Quellen der Veränderung“ und am 02. Dezember um „Besonnenheit – Eine unzeitgemäße Tugend?“.

Auch Literaturhungrige kommen auf ihre Kosten. So liest Autor Hermann Josef Schüren am 25. August aus seinem Roman „Junge Stiere“. Eine Lesung aus gleich zwei ihrer Romane – „Die Teufelsbraut“ und „Die Marketenderin“ bietet am 30. Oktober die Autorin historischer Romane Martina Kempff.

Eine Hommage an Robert Wenseler, den Begründer des Jazzkellers, der später in Malteserkeller umgetauft wurde, beginnt mit einer Ausstellung am 8. November. Bis zum 13. November werden Fotos und verschiedene Exponate gezeigt sowie Musik des verstorbenen Jazz-Freaks, der im Frankenberger Viertel wohnte, gespielt. Bei der Finissage wird das „Sax-Quartett“ von Heribert Leuchter spielen.

Wer Interesse an der Verbesserung seiner Handschrift hat, ist beim Kalligraphie-Kurs am 24. Oktober richtig. Das Tagesseminar wird von Thomas Hoyer angeboten, der bereits im Januar auf der Burg war.

„Mit fünf bis zehn Euro haben wir die Eintrittspreise bewusst niedrig gehalten, damit junge Leute sich das leisten können“, sagt Franz-Peter Beckers. Finanziell unterstützt wird das Kulturprogramm in der Burg vom Kulturbetrieb der Stadt Aachen und von der Sparkasse Aachen.

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