Doppelpass mit 26 Kicker-Teams

Von: Günther Sander
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Organisatoren und Sponsoren: von links Franz Drießen (Vaalserquartier), Udo Hirth (BTV), Raphael Krauth und Alexander Götzenich (Vaalserquartier) sowie Heike Brech und Andreas Kreitz (beide Sparkasse).
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Hatten bei der Auslosung ein glückliches Händchen: Lena Gülpen (links im Trikot von Mitveranstalter FV Vaalserquartier) und ihre Schwester Anna Gülpen (im Trikot von Mitveranstalter Burtscheider TV) zogen spannende Partien. Foto: Andreas Steindl

Aachen. Die Euphorie in der großen Fußballerfamilie der Stadt ist groß, die Freude auf die bevorstehende 4. Aachener Hallenfußball-Stadtmeisterschaft um den Sparkassen-Cup wurde nach der erfolgten Gruppenauslosung deutlich spürbar.

Für die teilnehmenden Mannschaften ist es „die“ Gelegenheit, ihren derzeitigen Leistungsstand zu überprüfen und die Weichen für einen erfolgreichen Rückrundenstart (17. Februar) in die Meisterschaft zu stellen.

Zahlreiche Vertreter der 26 teilnehmenden Teams waren zur Gruppenauslosung in die Räume des Hauptsponsors Sparkasse Aachen gekommen, um hautnah zu erfahren, in welche Gruppe ihre Vereine gelost werden und mit welchen Gegnern sie es zu tun bekommen würden.

Ausrichter in diesem Jahr sind der FV Vaalserquartier und der Burtscheider TV, beide Vereine haben sich auf das sportliche Ereignis gut vorbereitet, wie deren Vertreter Raphael Krauth (Vaalserquartier) und Udo Hirth (BTV) ausdrücklich betonten. Medienpartner ist beim Turnier genau wie bei den Stadtmeisterschaften unter freiem Himmel im Sommer die Aachener Zeitung. Auch bei der Sparkasse Aachen freut man sich auf die Fußballtage, wie Gebietsdirektor Andreas Kreitz bei der Begrüßung sagte. „Wir hoffen, dass es zu tollen Paarungen kommen wird, auf faire Spiel, bei denen Verletzungen ausbleiben“, so Kreitz.

Gespielt wird in zwei Vorrunden (vier Gruppen zu je fünf Mannschaften) und einer Hauptrunde (drei Gruppen zu je vier Teams). Auftakt ist am Sonntag, 27. Januar, die Fortsetzung folgt am Samstag, 2. Februar. An den beiden Spieltagen soll sich die Spreu vom Weizen trennen und die Teilnehmer für die Hauptrunde am Sonntag, 3. Februar, ermittelt werden. Die sechs besten Mannschaften (Westwacht Aachen, DJK FV Haaren, Rhenania Richterich, Hertha Walheim, Arminia Eilendorf, SV Eilendorf) wurden automatisch für die Endrunde in den Gruppen E, F und G gesetzt, ihnen werden die Gruppensieger und besten Zweiten zugeteilt.

Eine große Aufgabe kam den beiden „Glücksfeen“ Lena Gülpen (Vaalserquartier) und Anna Gülpen (Burtscheid) zu. Sicherlich keine alltägliche Tätigkeit für die beiden Schwestern. Dass sie im jeweils anderen Verein spielen, ist eher kurios – aber auch hier zählt Fair-Play. Ihr Griff in die Trommel, gefüllt mit kleinen Fußbällen, in denen Zetteln mit den Mannschaften steckten, war für sie neu. Aber, die beiden Kids, auch wenn ihre Bäckchen glühten, machten ihre Sache sehr gut, sorgten für Spannung in der Runde und am Ende auch für Erleichterung.

Die Trommel drehte ihre Runden, wie beim Lotto im Fernsehen, die Glückshändchen griffen ein wenig aufgeregt hinein, die Augen der Vereinsvertreter blickten gespannt auf die Ankündigung, ergo auf Gruppen und Gegner, mit denen man es zu tun bekommen wird. Anna und Lena machten die Gruppe G mit den beiden „Gesetzten“ zu einer echten „Hammergruppe“. Die Eilendorfer Lokalrivalen SV und Arminia treffen bereits hier schon aufeinander. „Das kann ja spannend werden“, war an den Tischen zu hören. Wer behält die Oberhand? Spielt der amtierende Sommer-Stadtmeister SV Eilendorf eine gewichtige Rolle? Kann die Arminia alle Hoffnungen zunichte machen? Gleiches gilt auch für die Gruppe F mit Rhenania Richterich und Hertha Walheim. Der Mittelrheinligist, meistens auf Titel abonniert, musste im Sommer 2012 bei der Stadtmeisterschaft vorzeitig die Segel streichen.

Ganz weit vorne landen – das dürfte auch das Ziel von Westwacht 08 Aachen sein, wenn da nicht DJK FV Haaren wäre. Beiden Teams ist ein Weiterkommen durchaus zuzutrauen. Für Spannung ist gesorgt.

Und da wären noch die Sieger aus den vier Gruppen der beiden Vorrunden. Mögliche Aspiranten könnten hier Borussia Brand, Eintracht Verlautenheide, FV Vaalserquartier, Burtscheider TV sein. Nicht zu vergessen der OSV Orsbach, der sich bei der Stadtmeisterschaft im Sommer als Überraschungsmannschaft hervortat. „Aber in der Halle, bei 15 Minuten Spielzeit, ist alles anders, da herrschen andere Gesetze“, wissen die Fußball-Experten.

Der finanzielle Anreiz bei dieser Hallenmeisterschaft jedenfalls ist gegeben, insgesamt stehen 3000 Euro an Preisgeldern zur Verfügung. Auf den Turniersieger warten 1000 Euro, für den Zweiten gibt es immerhin noch 800 Euro. Je 600 Euro bekommen der Dritte und Vierte ausgehändigt.

Jetzt schaut man gespannt auf den Beginn der ersten Vorrunde. Wird es hier schon zu Favoritenstürzen kommen? Halten wir es mit Franz Drießen, Geschäftsführer von FV Vaalserquartier: „Ich glaube, die Auslosung hat wieder einmal interessante Paarungen ergeben. Wir jedenfalls sind zufrieden. Faire Spiele und guten Sport, das wünsche ich mir. Außerdem möge das Turnier allen Teams Freude bereiten. Der Beste soll gewinnen.“

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