Dirk II. regiert jetzt die Brander Narren

Von: Nina Krüsmann
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Selbstverständlich mit von der Party-Partie im Brander Festzelt: Kinderprinzenpaar Denise und Daniel setzten mit Till Leon zur nächsten großen Charme-Offensive der Session in Brand an. Foto: Ralf Roeger
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Neuer Narrenherrscher in Brand: Dirk II. wurde am Samstag im Festzelt vor über 600 Jecken zum neuen Prinzen proklamiert. Foto: Ralf Roeger

Brand. „And the winner is: Dirk Maaßen“ hieß es am Samstagabend, punkt 23.10 Uhr, im neuen Brander Karnevalszelt. Mit 640 Gästen meldete das ausrichtende Brander Prinzenkomitee zur Inthronisierung der neuen Tollität ein ausverkauftes Haus im Gewerbepark Aachen-Brand. Während draußen der Schneeregen niederging, stieg im gut geheizten und jeck dekorierten Zelt die Stimmung.

Nach dem Einmarsch der Komiteemitglieder überreichte der scheidende Brander Bürgerprinz Walter II. Meurer einen Spendenscheck für die Arbeit mit demenzkranken Menschen. 1230 Euro hatte er in seiner Session sammeln können Ein letztes Mal schmetterte der beliebte Prinz „seinen Hit „Wir Brander“. Im Namen des Komitees dankte ihm Wilfried Alt für seine fantastische Session zur Freude der Brander Jecken und lobte ihn als „Walter den Großen“.

Immer wieder rissen Schlagerhits von Helene Fischer und Mickie Krause das Publikum von den Stühlen. Kräfte aus den eigenen Reihen sorgten für besondere Begeisterung. Die Erste Große Brander KG und die Prinzengarde „Brander Stiere“ präsentierten ihre stimmungsvollen Sessionsprogramme. Die lange Wartezeit auf den großen Augenblick, die Proklamation des Brander Bürgerprinzen, versüßten charmante Sängerinnen aus Köln.

Zu Beginn war das Gesangsduo „Die Domhätzer“ an der Reihe. Die Damen betraten im Schneeflocken-Kleid die Bühne und verließen sie als „Lady in red“. Eine Augen- und Ohrenweide. Frauenpower aus Köln boten auch „Colör“: Die vier Töchter Kölns bereiteten gekonnt die Bühne für den Moment, auf den alle gewartet haben: Aus dem karnevalsbegeisterten Forster Dirk Maaßen sollte nun der Brander Bürgerprinz Dirk II. werden.

Eine Oscarverleihung, moderiert von Josef Bonné, hatten die Männer als Rahmenhandlung gewählt, und Bonné, ehemaliger Präsident der KG Löstige Elsässer, moderierte charmant die verschiedenen Kategorien: „Bester Dance Act“, „Bester Pilot aller Zeiten“, „Größter Pirat aller Zeiten“, „Bester Box-Entertainer“, „Größter Abenteurer“, „Bester Aufpasser“, „Größter Superheld“, „Größter Held aller Zeiten“ und „Bester Slapstick Act“. Die Sieger der jeweiligen Kategorien, nämlich die Hofstaatmitglieder, kamen unter großem Jubel durchs Spalier der Fans und in tollen Outfits, zum Beispiel als Michael Jackson, Superman oder Charlie Chaplin auf die Bühne. Als „Oscar“ bekamen sie den Hofstaatorden überreicht.

Geboren am Elften im Elften

So wurde das aktuelle prinzliches Motto „Hollywood mat d‘r Brand verröck, wir fiere hej an jeder Eck!“ filmreif realisiert. Doch der Höhepunkt war natürlich die Preisverleihung in der Kategorie „Bester Newcomer“: Gewinner war selbstverständlich Dirk Maaßen. Er sprang in seinem schicken Prinzenkostüm begleitet von Konfettiregen aus einem nachgebauten Obelisken mit Oscar-Abbildung. Von Bezirksbürgermeister Peter Tillmanns erhielt er Prinzenkappe und Orden. Sein Amtsvorgänger Walter II. Meurer überreichte das legendäre Prinzenzepter.

Strahlend rief der am Elften im Elfen geborene 21. Brander Bürgerprinz sein erstes „Alaaf!“ aus und ließ sich von seinen Untertanen feiern. Anschließend präsentierten Dirk II. und Hofstaat ihre prinzlichen Lieder, die für mächtig Stimmung sorgen sollen. Im feinstens kostümierten Publikum lauschte auch der designierten Aachener Prinz Axel II. Schwartz seinem Bruder in spé. In Begleitung seines Hofstaates stimmte er sich auf seine eigene Inthronisierung am Freitag ein.

Abschied hingegen nach insgesamt 21 Proklamationen, davon zehn als Sitzungspräsident, nahm Dieter Röhrs. Er steht den Jecken als Geschäftsführer des Komitee „Brander Prinz“ und als „Prinzenpapa“ zur Verfügung.

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