Dimension der Kunst in Breite und Tiefe

Von: Ilka Elfert
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Sie warten ab Sonntag auf Besucher: Die Künstler haben die Jahresausstellung im Atelierhaus vorbereitet. Foto: Andreas Herrmann

Aachen. Das Atelierhaus erscheint von außen traditionell, doch innen spürt man unmittelbar seinen modernen Charme. Beim Eintreten in den eigentlichen Ausstellungsraum fällt direkt auf: Alle Werke einer neuen Ausstellung sind unterschiedlich und repräsentieren zugleich eine besondere Einzigartigkeit.

„Wir haben sogar eine Künstlerin aus Berlin“, erzählt Geschäftsführerin Nadya Bascha bei der Präsentation eines farbenfrohen Gemäldes. Das Atelierhaus Aachen lädt auch 2014 zur Jahresausstellung ein.

Künstler aus der Euregio

Derzeit sind es 38 Ateliers, die ihre Türen offen halten. Es finden nicht nur Künstler aus Aachen ihren Platz in dem Haus, sondern auch Künstler aus den Niederlanden und Belgien. Zudem laden dieses Jahr drei Künstler jeweils einen Gastkünstler ein, um miteinander auszustellen. Demnach werden innerhalb des Atelierhauses gemeinsame Projekte verwirklicht, aber auch autonome Arbeiten.

„Für uns steht die Weiterentwicklung der einzelnen Künstler im Mittelpunkt“, so Bascha. Sie beobachtet die Arbeiten der Künstler und sieht die jährliche Ausstellung als willkommene Einladung, einen anderen Eindruck von den Künstlern zu gewinnen. „Dies ist eine offene Ausstellung und gewährt einen allgemeinen Einblick in die Arbeiten der Künstler“, verspricht Nadya Bascha. „Als Mutter ist es mir auch sehr wichtig, dass das künstlerische Interesse der jungen Leute geweckt wird“, ergänzt sie.

Die Besucher finden eine ungezwungene Atmosphäre vor, die es leicht macht, mit den Künstlern ins Gespräch zu kommen. Die Ausstellung bietet Anregungen, die Künstler selbst sind erstaunt, wie gut die Zusammenstellung der verschiedenen, Darstellungsformen harmoniert. Das Spektrum der Werke reicht von Malerei, Fotografie, Plastik bis über New Media und Installation.

Wolfgang in der Wiesche ist einer der Künstler und beschränkt sich nicht nur auf malerische Kunst. Er arbeitet zudem auch als Grafiker und Komponist. Er hat in Asien gelebt und pflegt seither eine intensive Verbindung zu dem Kontinent. „Da hat es mich sehr gefreut, dass ich dieses Jahr eine eigene Ausstellung in Peking bekam“, kommentiert Wiesche die Entwicklung.

Ein anderes Beispiel: Die Künstlerin Andrea Zang beschäftigt sich mit der Frage nach der Existenz von Totemtieren in unserer heutigen Gesellschaft. Im Kunstlabor geht sie diesem Thema nach, das den Titel trägt: ‚Totemtierversuche im Kunstlabor‘.

Das Atelierhaus Aachen bietet eine Vielzahl von verschiedenen Werken, deren Künstler mindestens genauso unterschiedlich sind.

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