Aachen - Digitaler Kalender wirbt fürs Weihnachtssingen auf dem Tivoli

Digitaler Kalender wirbt fürs Weihnachtssingen auf dem Tivoli

Von: Leon Kirschgens
Letzte Aktualisierung:
Facebook Weihnachtssingen
17 Türchen sind auf der Facebookseite des Weihnachtssingens zu öffnen. Screenshot: zva

Aachen. Etwas überrascht war Bürgermeister Norbert Plum schon, als er das 17. Türchen des Adventskalenders öffnete und, siehe da, ein schwarzgelbes Trikot der Alemannia in den Händen hielt.

Der Adventskalender war nicht irgendeiner, und dass Norbert Plum schon verfrüht das 17. Törchen öffnen durfte, sollte auch seine Richtigkeit haben. Denn es kündigte sich das zum fünften Mal stattfindende Weihnachtssingen auf dem Tivoli am 17. Dezember an.

Wie in jedem Jahr werben FH-Studierende des Fachbereichs Gestaltung auf kreative Weise für das alljährliche große Weihnachtsereignis. Und diesmal ließen sich die elf Studierenden unter Anleitung von Professor Christoph Scheller besagten Adventskalender einfallen.

Die Studentinnen Nicole Surowietz und Beatrice Kaever präsentierten ihn jetzt im Weißen Saal des Rathauses. Bis auf das 17. Türchen, das Plum nun schon verfrüht öffnen durfte, sind alle „Portälchen“ allerdings digitaler Natur. Auf der Facebookseite des Weihnachtssingens stellen sie Besonderheiten wie Videos und Gewinnspiele vor, die Vorfreude auf „Aachens größten Chor“ wecken sollen. So war Anfang dieser Woche eine filmische Präsentation des vergangenen Weihnachtssingens 2016 zu sehen.

Bisher sind für das Event am dritten Advent etwa 15.000 Karten verkauft. „Anderthalb Wochen vorher ist das schon eine gute Zahl, aber wir haben noch Luft nach oben“, sagte der Pressebeauftragte Siegbert Gossen. Erstmals würden alle Tribünen des Tivolis geöffnet und die Bühne in der Mitte des Fußballfelds aufgebaut. Zwar seien die Kapazitäten dadurch deutlich größer, und eine Abendkasse werde es auch geben.

Appell: Karten frühzeitig kaufen

Doch Gossen appellierte trotzdem an alle Interessierten, sich frühzeitig Karten zu kaufen. Anders als in den vergangenen Jahren erheben die Veranstalter einen Eintritt in Höhe von fünf, ermäßigt drei Euro, um die Kosten für das Großereignis teilweise decken zu können.

Der Einladung ins Rathaus ebenfalls gefolgt war die Band „Die Rumtreiber“, die mit eigenen Mundartstücken, begleitet von Gitarre, Akkordeon und Cajón, unter anderem auf musikalische Weise die Geschichte eines verliebten Schneemanns, „dem ganz warm ums Herz wurde“, erzählte. Die Band wird beim Weihnachtssingen zwar nicht auf der Bühne stehen, dafür aber der Gospelchor der International Christian Fellowship, der Kinder- und Jugendchor St. Katharina Aachen-Forst, der Instrumentalverein Richterich, der Posaunenchor der Evangelischen Kirche, die Trommler der Öcher Legion und „die Stimme“ Jupp Ebert.

Sollte sich unter den tausenden Sängern übrigens jemand in einem weihnachtlichen Alemannia-Trikot mit der Nummer 17 tummeln, so handelt es sich dabei wohl um Bürgermeister Plum – das hoffen zumindest die Studierenden der FH.

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