Aachen - Diesmal ist Eilendorf im Fokus des Fahrradsommers

Diesmal ist Eilendorf im Fokus des Fahrradsommers

Von: Peter Schopp
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Freuen sich auf den Start des Fahrradsommers am kommenden Samstag: Axel Costard (Stadt Aachen und Fahrradfahrer), Elke Eschweiler (Bezirksbürgermeisterin vonEilendorf) sowie Koordinatorin Dr. Stephanie Küpper und Mitorganisator Friedhelm Schepers. Foto: Andreas Herrmann

Aachen. Radfahren in Aachen – manchmal ein „Abenteuer“. Doch seit vielen Jahren versuchen die Verantwortungsträger der Stadt, das umweltfreundliche und gesundheitsfördernde Verkehrsmittel mehr ins Bewusstsein der Menschen zu rücken. In den letzten Jahren mit wachsendem Erfolg.

So wird – im Rahmen der städtischen Kampagne „FahrRad in Aachen“ – die 21. Auflage des Aachener Fahrradsommers auf große Zustimmung stoßen. Im Internet sind außerdem viele Radfahr-Veranstaltungen bis in den Oktober hinein aufgelistet. Die Auftaktveranstaltung, eine Radtour von Aachen nach Eilendorf, findet am kommenden Samstag, 13. Juni, statt. Start ist an diesem Tag am Elisenbrunnen.

In jedem „Fahrradsommer“ setzen die Veranstalter neue Schwerpunkte. Der Stadtteil Eilendorf bildet den Schlusspunkt der diesjährigen, bis Herbst ausgeschilderten Route. Ausgangspunkt ist der Vennbahnweg an den Aachen-Arkaden in Rothe Erde. „Von dort ausgehend haben wir eine Tour zusammengestellt, die auf familienfreundlichen 25 Kilometern ein sehenswertes und gut zu bewältigendes Streckenprofil bei nur einer nennenswerten Steigung bietet“, freut sich Dr. Stephanie Küpper, Projektleiterin „FahrRad in Aachen“ auf die Strecke. Nur bei der Ouvertüre beginne man ausnahmsweise am Elisenbrunnen.

Die Premiere wird ebenso begleitet von Helfern des Allgemeinen Deutschen Fahrrad Clubs (ADFC) wie auch von Sanitätern der Feuerwehr. „Wir freuen uns des Weiteren über die Teilnahme eines Fachmannes des Aachener Geschichtsvereins, der an neun verschiedenen Punkten des Weges historische Orte erklären wird“, fügt Friedhelm Schepers, Organisator der aktuellen Sommerrunde, an.

Nach dem Start in Rothe Erde führt der Weg über die Vennbahntrasse nach Brand, Kornelimünster und Krauthausen zur Kommericher Mühle, über Freund und Bayerhaus um Eilendorf herum in den historischen Ortskern von Eilendorf zur Kirche St. Severin, dem Schlusspunkt.

Darauf ist die Bezirksbürgermeisterin von Eilendorf, Elke Eschweiler, besonders stolz. „Wir freuen uns, dass Eilendorf sich in diesem Rahmen den Menschen der Umgebung vorstellen darf. Wir haben viele Veranstaltungen im Ort, zu denen Interessierte sehr unkompliziert mit dem Rad anreisen können“, wirbt sie für das gesunde Verkehrsmittel. Just zur Auftaktveranstaltung findet im Ort das Gemeindefest statt, und für die Radler öffnen die diversen Angebote am historischen Markt früher. „Damit kein Teilnehmer einen Hungerast wie Jan Ullrich erleiden muss“, fügt Eschweiler schmunzelnd an.

Indes wissen viele Bürger nicht, dass es am Eilendorfer Bahnhof Fahrradboxen gibt, in die man seinen Drahtesel hineinstellen und so vor Diebstahl und Vandalismus schützen kann. Selbst ein Kleiderhaken ist angebracht, so dass Pendler sich auf dem Weg zur Arbeit sogar noch umziehen können. Überhaupt sei die Eigeninitiative in Eilendorf sehr engagiert, wenn es ums Radfahren geht. Beispielhaft möchte die Bezirksbürgermeisterin da Dr. Edmund Heidenthal nennen, der unter anderem eine Fahrradkarte für die Eilendorfer Umgebung erstellt hat.

Es gibt also gute Gründe, sich am 13. Juni um 14 Uhr am Elisenbrunnen einzufinden. „Wir möchten in Zukunft so viele Menschen wie möglich zum Fahrrad fahren bringen, und bei den Kindern müssen wir anfangen“, wirbt Küpper für eine hohe Familienbeteiligung. Dann wird das „Abenteuer Radfahren“ in Aachen in Zukunft noch aufregender.

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