Dieses Festival passt bestens in die Bewerbungsmappe

Von: js
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Bus-Bühne bei „Across the Borders“: Im vergangenen Jahr tourte die Band „Ringo“ mit ihr durch Aachen. Das Fest ist eines von vielen Angeboten, die unter Federführung des Kulturbetriebs laufen. Foto: Andreas Steindl

Aachen. Welche Grenze hat das Aachener Kulturfestival „across the borders“ eigentlich noch nicht überschritten? Klar, der englische Name verpflichtet – erst recht im Dreiländereck: Über die Grenzen von Ländern und Sparten, Hör- und Sehgewohnheiten geht es also auch bei der 6. Ausgabe, die vom 10. bis zum 30. August mit insgesamt 14 Veranstaltungen an verschiedenen Spielorten aufwartet.

In diesem Jahr dürfen sich besonders Literaturfreunde freuen: auf eine Reihe von Lesungen, etwa mit dem niederländischen Romancier Arnon Grünberg alias Marek van der Jagt oder der Berliner Autorin und Theaterregisseurin Christiane Neudecker, die auf den Jazz-Pianisten und Komponisten Vadim Neselovskyi trifft – eine Crossover-Begegnung der besonderen Art. Den zweiten Schwerpunkt bilden Konzerte: von der Klassik bis zur Weltmusik.

Das Festival soll wieder rund 10 000 Menschen anlocken – und zudem ein starkes Zeichen setzen im Endspurt der Bewerbung als Kulturhauptstadt Europas 2018. Denn kurz nach dem Ausklang von „across the borders“, am 6. September, entscheidet sich, ob Maastricht, Aachen und die anderen Partner der Euregio sich über den begehrten Titel freuen dürfen. „Wir demonstrieren mit dem Festival perfekt die überregionale Zusammenarbeit“, findet Festivalleiter Rick Takvorian. Diesmal kooperieren die Aachener etwa mit dem niederländischen Kammermusikfestival Orlando, das den Cellisten Ernst Reijseger nach Aachen lockt, sowie dem Sommerfestival Cultura Nova: Die Heerlener stellen die rockige deutsche Klassik-Band Spark in Aachen vor.

Tickets für das Festival gibt es ab sofort in allen Vorverkaufsstellen Ihrer Tageszeitung.

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