Aachen - Diese Hilfe kommt direkt bei den bedürftigen Kindern an

Diese Hilfe kommt direkt bei den bedürftigen Kindern an

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Aachen. Der Verein „Nele und Hanns Bittmann – Hilfsfonds für Kinder in Not in der Region Aachen“ setzt auf Kontinuität. Offensichtlicher Beweis: Auf der Jahreshauptversammlung wurde der Vorstand einstimmig in seinem Amt bestätigt.

Vorsitzender bleibt Wolfgang Herff, 2. Vorsitzender ist Albrecht Peltzer, 3. Vorsitzender Oberbürgermeister Marcel Philipp. Den Vorstand komplettieren Meinolf Bauschulte (Schatzmeister) und Frank Prömpeler (Schriftleiter).

Mehr Privatspenden

Wolfgang Herff konnte den Mitgliedern eine ausgesprochen positive Bilanz des Jahres 2012 präsentieren. Die steigende Anzahl von Privatspenden beweise, dass der Verein seinen Bekanntheitsgrad weiter steigern konnte. Die Anzahl der geförderten Kinder konnte ebenfalls noch einmal deutlich gesteigert werden.

Konnten vor zwei Jahren 812 Kinder auf finanzielle Unterstützung zählen, so waren es 2012 schon 1235. Seit drei Jahren liegt die Ausschüttung des Vereins jährlich bei 50 000 bis 70 000 Euro. Den Anstieg bei den geförderten Kindern führt der Vorstand auch darauf zurück, dass die Zusammenarbeit mit Institutionen wie Kinderschutzbund oder Caritas sowie mit dem Jugendamt und vielen Schulen und Kitas noch besser funktioniert.

An erster Stelle der Förderungen standen auch im Jahr 2012 Vereinsaktivitäten. Dem Verein geht es darum, Kindern die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen und finanziell da einzuspringen, wo die Eltern keine Möglichkeit haben und staatliche Hilfe nicht gewährleistet werden kann. Laut Satzung übernimmt der Verein aber keine Kosten, die per Gesetz von anderen Trägern übernommen werden müssen. Einen etwa gleich großen Beitrag leistete der Hilfsfonds für Therapien unterschiedlichster Art. Auch hier ist Ziel, Kindern in den unterschiedlichsten Ausgangslagen die bestmögliche Hilfe zukommen zu lassen.

Gleiches gilt für die Übernahme der Kosten bei speziellen Maßnahmen zur schulischen Förderung. In vielen Fällen konnten 2012 Hilfen im normalen Alltag geleistet werden, wenn es zum Beispiel darum ging, kindgerechte Möbel anzuschaffen oder Bekleidungszuschüsse zu gewähren.

Keine Verwaltungskosten

Eine Säule der Hilfe ist und bleibt auch die musische Erziehung. Hier leistet der Verein seit jeher einen stattlichen Beitrag. Übrigens: Alle Spendengelder kommen ohne Abzug bei den Hilfsbedürftigen an. Anfallende Verwaltungskosten werden von den Vorstandsmitgliedern übernommen.

2013 wird das erste Jahr werden, in denen die Jonge vajjen Beverau, aus deren Reihen der Verein gegründet wurde, selbst nicht mehr als Sangestruppe unterwegs sind. Die „Jonge“ haben seit Vereinsgründung Jahr für Jahr einen stattlichen fünfstelligen Spendenbetrag generiert – vor allem durch ihre zahlreichen Auftritte im Karneval. Wolfgang Herff äußerte aber seine Zuversicht, dass durch die weitere Steigerung des Bekanntheitsgrades hier keine allzu große Lücke bei den Spendenerträgen entstehen wird.

Guter Werbeträger

Einen „Werbeträger“ konnten die „Jonge“ in der vergangenen Karnevals-Session auch präsentieren. Dank der sehr guten Zusammenarbeit mit der Domsingschule sind die „Kenger vajjen Beverau“ ins Leben gerufen worden, die sich ihrerseits bei vielen Auftritten in den Dienst der guten Sache stellten und weiter stellen werden. Und natürlich werden auch die Jonge vajjen Beverau in bewährter Weise als aktive Mitglieder des Vereins weiter für den Hilfsfonds zur Stelle sein.

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