Die Zukunft der Barbaraschule bleibt im Fokus

Von: Eva Onkels
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Aufgeben gibt‘s nicht: Mit vielen Tänzen erfreuen die Kinder beim zweiten „Neujahrsempfang“ im Barbaraviertel. Foto: Ralf Roeger

Aachen. Kinder zeigen, wie Integration funktioniert. Während die Erwachsenen, Politiker, Mitglieder des Aachener Fördervereins für Integration und Sport und Bürger aus dem Stadtviertel Rothe Erde noch miteinander ins Gespräch vertieft sind, toben Grundschüler der OGS Barbarastraße durch den Raum – egal, welcher Hautfarbe und welcher Herkunft.

Eingeladen hat der Aachener Förderverein für Integration und Sport. Der Verein ist eine Kooperation von verschiedenen Einzelakteuren, die gerade für finanziell benachteiligte Kinder in den sozialen Brennpunkten in Aachen Möglichkeiten bieten möchte, sportlich und gesellschaftlich aktiv zu werden. Ein momentaner Schwerpunkt des Vereins ist der Erhalt der Grundschule Barbarastraße, die von der Schließung bedroht ist. Nur wenige Kinder sind bisher angemeldet worden, einige bräuchte es noch, damit eine Klasse sicher zustande kommt.

„Viele Menschen wissen gar nicht, was wir hier im Viertel leisten“, sagt Uschi Brammertz, Geschäftsführerin des Vereins. Die Schule sei dafür besonders wichtig, erreiche man doch dort die Kinder am besten. Ein besonderes Gewicht kommt dabei dem „Rund-um-Fit“-Projekt zu. „Dieses Projekt besteht aus zwei Bausteinen“, erklärt Brammertz, „Bewegung und Kochen.“ Das heißt: Einmal in der Woche wird in einer Turnhalle getobt, einmal wird gekocht. Das macht Spaß.

Beim diesjährigen Neujahrsempfang im Kinder- und Jugendhaus St. Barbara zeigten die Kinder auch den Erwachsenen, was sie alles kochen können. „Sie genießen die Aufmerksamkeit“, so Brammertz weiter, „und sind glücklich, wenn sie die Sachen, die sie gekocht haben, verteilen können.“ „Die eigentliche Aufgabe der Integration beginnt gerade erst“, sagte OB Marcel Philipp. „In Aachen funktionieren viele Dinge, weil wir sie gemeinsam tun.“

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