Die Stones-Fans erlebten jede Menge „Satisfaction“

Von: Gerd Simons
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Starfucker nennt sich die Stones-Tribute Band aus Berlin, die den Fans der Briten im Saalbau Rothe Erde mächtig einheizen. Foto: Andreas Schmitter
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Die Autoren Gerd Coordes (links) und Elano Bodd nutzen das Fantreffen, um ihre neuen Werke über die Roilling Stones vorzustellen. Foto: Andreas Schmitter

Aachen. Eine Menge Spaß und viel „Satisfaction“ hatten nun rund 400 leidenschaftliche Fans der britischen Band The Rolling Stones in den Saalbau Rothe Erde. Der 1994 gegründete Stones-Club Aachen-Stolberg hatte zum bundesweiten Jahrestreffen der Fans der britischen Band anlässlich des 55-jährigen Bühnenjubiläums nach Aachen eingeladen.

Und Fans von aus ganz Deutschland, Belgien und den Niederlanden sind der Einladung gefolgt.

Etwa das Trucker-Ehepaar Ramona und Jens Nüssler aus Thüringen, das mit ihrer mit den Konterfeis von Mick Jagger, Keith Richards, Ron Wood und Charlie Watts verfeinerten Zugmaschine einen echten Hingucker bot. Manfred „Manni“ Engelhardt, der Manager, Gründer und Motor des Stones-Clubs führte souverän durch ein tolles Programm, das das Herz eines jeden anwesenden Fans höher schlagen ließ.

Mit „Welcome to the Voodoo-Lounge“ begrüßte er die Stones-Familie. Begeistert berichtete Engelhardt von dem Tripp einer größeren Club-Delegation zum Konzert der Stones nach Düsseldorf. „Die Stones sind live auf dem Zenit ihrer Leistung. Einfach grandios“, zitierte der Club-Boss einige seiner Mitglieder. Mit lobenden Worten kündigte er auch die Club-Band The Dirty Work an, die mit Stones-Hits dem Publikum einheizten und die Basis legten für einen leidenschaftlichen Auftritt der Eschweiler Blues-Formation Saturday Night Fish Fry.

Treue Fangemeinde

Seit mehr als fünf Jahrzehnten haben die Rolling Stones, die von England aus ihren weltweiten Triumphzug gestartet hatten, eine sehr treue Fangemeinde. „Die Stones haben sich allen Trends zum Trotz behauptet und sind sich und ihrer Musik treu geblieben“, versuchte Sally Kaldenbach, Gitarrist der Stones-Cover-Band Charlie, den Mythos Stones zu ergründen. „Auch heute noch ist Mick Jagger mit mehr als 70 Lenzen auf der Bühne ein Energiebündel und reißt die Fans mit“, fügte Manni Engelhardt hinzu, der die Stones 1969 im Londoner Hyde-Park zum ersten Mal live erlebt hat.

Die Autoren Bernd Coordes und Elano Bodd, die ihre Zuneigung zu den Helden mehrerer Generationen niedergeschrieben haben, nutzten das Club-Treffen, um ihre aktuellen Bücher vorzustellen und den Inhalt zu erläutern. Im Mittelpunkt des Buches von Gerd Coordes (The Amazing Musical Journey of Ronny Wood) steht Gitarrist Ron Wood auf seinem Weg von den Faces bis zu den Stones. Auch wenn er seit 1975 festes Mitglied der Rolling Stones ist, gilt er immer noch als der Neue.

Politische Bedeutung

Wissenschaftlicher geht Eschweiler Philosoph Elano Bodd zu Werke. In seinem sechsten Buch „The Rolling Stones – Letzte Heroen einer untergehenden Epoche“ erläutert er die gesellschaftliche sowie politische Bedeutung der Stones und würdigt das literarische Werk des Songwriters Mick Jagger.

Der Höhepunkt des Jahrestreffens war der Auftritt der Berliner Band Starfucker, laut Veranstalter einer besten deutschen Stones-Retro-Bands. Mit dem lauschig-launigen „Start me up“ legten sie los, ausgelöst durch die Protagonisten. Es folgten musikalische Höhepunkte aus dem umfangreichen Werk der Rolling Stones.

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