Die steile Strecke rückt ins Blickfeld

Von: André Schaefer
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Auf die Plätze, fertig los: (von links) Steffen Huppertz, Nina Zirke, Kirsten Haacke und Peter Lynen biegen in Sachen Organisation auf die Zielgeraden des Lousberglaufs ein. Foto: Andreas Steindl

Aachen. Wenn es sie wirklich gibt, diese Lust an der Qual, dann sind damit rund 2000 Sportbegeisterte in Aachen infiziert. Mindestens. Und für sie alle dürfte am 3. Juli um 19 Uhr an der Ecke Rütscher-straße/Nizzaallee das Paradies auf Erden warten. Schließlich geht es dann wieder darum, den Höllenberg zu erklimmen.

Anders ausgedrückt: Es fällt der Startschuss zur 24. Auflage des Lousberglaufs, veranstaltet vom Hochschulsportzentrum der RWTH (HSZ), den Bewohnern der Wohntürme an der Rütscherstraße und gesponsert durch die Stawag. Auch wenn sich die Strecke mit ihren 5555 zu bewältigenden Metern überschaubar ist, so ist in der Vergangenheit schon manchem Teilnehmer früher die Luft weggeblieben, als ihm das Recht gewesen wäre.

Da ist es kein Zufall, dass die Veranstalter nun bereits vier Wochen vor dem Laufevent mit dem Aufstellen der Streckenschilder für ein erstes Warnsignal sorgen. „Wir wollen damit symbolisieren, dass spätestens jetzt bei jedem Läufer die Vorbereitung beginnen sollte“, rät Peter Lynen, Organisationsleiter des HSZ. Rund 3,5 Kilometer besteht die Strecke ausschließlich aus Bergen, der höchste Punkt liegt bei rund 250 Metern. Auf die Teilnehmer warten daher gleich mehrere Hindernisse, die es zu bewältigen gilt.

Dabei kann sich jeder Läufer, der bereits ein Ticket für diese Veranstaltung besitzt, glücklich schätzen – immerhin wurde damit die erste Hürde schon übersprungen. Denn wer neben schnellen Beinen nicht auch schnelle Finger an der Computer-Tastatur unter Beweis stellte, kommt gar nicht erst in den Genuss, die Laufschuhe überhaupt zu schnüren.

„Innerhalb von zwei Minuten waren rund 800 Startplätze über unsere Onlineanmeldung vergeben“, verrät Lynen. Eine positivere Resonanz können die Veranstalter kaum erhalten. „Es ist diese Mischung aus Spitzen- und Hobbysportlern, die diesen Lauf so besonders macht. Während es für die einen um Bestzeiten geht, genießen die anderen den Abend gemütlich mit Grill und Kaltgetränken am Streckenrand“, so Lynen.

Besondere Stimmung

Und dieses Stimmungsbild gibt es tatsächlich bei kaum einem anderen Lauf in der Region. Das weiß auch Kirsten Haacke von der Unternehmenskommunikation der Stawag: „Wir unterstützen den Lousberglauf nicht ohne Grund schon seit zehn Jahren. Uns begeistert vor allem das ehrenamtliche Engagement der vielen freiwilligen Helfer. Und genau dieses Ehrenamt unterstützen wir ohnehin gerne“, so Haacke. Auch die Stawag wird ein Team von 30 Läufern stellen.

Apropos Team: Neben dem Spaß, der für viele Teilnehmer stets im Vordergrund steht, geht es für einige richtig um die Wurst. Denn der Lousberglauf ist gleichzeitig der finale Akt des NRW-Uni-Lauf-Cup, bei dem sich Hochschulteams der jeweiligen Hochschulen aus NRW bei vier verschiedenen Veranstaltungen in Dortmund, Köln, Münster und eben Aachen messen. Das Team aus der Kaiserstadt gilt erneut als Favorit auf den Gesamtsieg.

Wer noch als Läufer bei dieser Sportveranstaltung teilnehmen möchte, hat am 10. Juni die Möglichkeit, sein Glück bei der Vergabe der restlichen 80 Startplätze zu versuchen. Alle Infos dazu gibt es unter www.lousberglauf.de.

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