Die sportliche Zukunft beim PTSV hat schon begonnen

Von: Peter Schopp
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Vielfältige Angebote: Ob ältere Menschen, die sich fit halten wollen ... Foto: Andreas Steindl
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...oder die ganz Kleinen... Foto: Andreas Steindl
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... der PTSV bietet für jede Altersklasse Kurse an. Um die Bedürfnisse der Mitglieder noch besser zu befriedigen, werden diese im Herbst befragt. Foto: Andreas Steindl

Aachen. Sportler wollen gute Ergebnisse und Siege erzielen, andere haben die Verbesserung der Fitness im Auge und wieder andere freuen sich über die sozialen Kontakte, die sich beispielsweise im Vereinssport ergeben.

Eine große Palette an Bedürfnissen und damit Herausforderungen für Vereine, die ein attraktives Angebot und damit Kundenzufriedenheit herstellen wollen. Beim PTSV Aachen hat gedanklich die Zukunft bereits begonnen.

„Wir verstehen uns seit jeher als Dienstleister in Sachen Breitensport“, erläutert der Vorsitzende des Vereins, Dr. Frank Schidlowski. Die Vereinsmitglieder seien Menschen, die durch das Begleichen des Beitrages ein Anrecht auf gute Betreuung erwerben. „Deshalb müssen wir jetzt beginnen, Ideen für die Zukunft der Menschen im Verein zu entwickeln und zu realisieren“.

Gemeinsam mit den Vorstandskollegen Sebastian Gutgesell (2. Vorsitzender), Sportwart Walter Holmes, Pressewart André Schnitker, Geschäftsführer Sebastian Müller sowie dem externen Berater Nico Sperle, der früher für den RWTH-Sport verantwortlich zeichnete, legte Schidlowski die in vielen Gesprächen und Beratungen entwickelten Pläne vor.

Nachdem der Verein 2008 mit einem Mitgliederbestand von 1400 kurz vor dem Aus stand, wurde in den Folgejahren ein erfolgreicher Weg beschritten, der im momentanen Höchststand von 3250 Vereinsanhängern gipfelt. Fluch und Segen zugleich, denn auf dem Sportgelände am Eulersweg stoßen die Übungsleiter heute sowohl organisatorisch als auch räumlich an Kapazitätsgrenzen.

Das Entwicklungskonzept basiert deshalb auf mehreren Grundideen: Ausbau der sportlich fundierten Übungsleitung durch Installation sogenannter Sportkoordinatoren, Entzerrung von organisatorischen und sportlichen Abläufen, Erweiterung und Intensivierung des Sportangebotes im Verein sowie das Ausschöpfen aller möglichen räumlichen Gegebenheiten des Geländes. „Wir wollen den interessierten Menschen in Aachen eine sportliche Heimat geben“, formuliert es Müller plakativ.

Und das beinhalte ebenfalls die soziale Komponente, das gesellige Beisammensein dürfe nicht zu kurz kommen. Das alles ist natürlich schlussendlich eine Frage des Geldes, dessen ist man sich an verantwortlicher Stelle bewusst. „Wir werden nicht riskant agieren, aber personelle und bauliche Veränderungen werden für weiterhin wachsende Mitgliederzahlen und damit größeren finanziellen Spielraum sorgen“, argumentiert Schidlowski umsichtig.

Die seit vielen Jahrzehnten gültigen klassischen Vereinsstrukturen werden beim PTSV in Zukunft in neue Formen gegossen, der Fokus liegt neben der langfristigen Bindung junger Mitglieder auf der Steigerung des Angebotes für ältere Menschen.

Der Fitnessbereich wird ebenso abgedeckt werden wie Reha-Sport oder Betreuung von Menschen mit Herzerkrankungen, für junge Mitglieder ist die Etablierung einer sogenannten Ballschule vorgesehen, bei der es ums Spielen an sich und nicht um eine bestimmte Sportart mit Wettkampfcharakter geht.

In der Führungsebene ist man sich bewusst, dass die Veränderungen große Bedeutung für die Zukunft des Vereins haben und man weiß, dass manch ein Mitglied lieber alles so beließe, wie es ist, nach dem Motto: „Es läuft doch gut“.

Doch im Vorstand sieht man sich der Aufgabe verpflichtet, in die Zukunft zu denken und den Verein auf veränderte Gegebenheiten einzustellen. Die aktuellen Mitglieder sollen mitgenommen werden, dass ist allen handelnden Personen wichtig. Deshalb wird es im Herbst eine umfangreiche Mitgliederbefragung geben, bei der alle Ideen und Anregungen aufgegriffen und diskutiert werden. Die ersten erkennbaren Entwicklungen werden innerhalb der nächsten zwei Jahre erwartet. Beim PTSV hat man sich die Ziele hoch gesteckt.

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