Die Spender werden erst mal selbst beschenkt

Von: hpl
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Zugreifen und etwas draus machen: Boris Bongers startete bei der Preisverleihung seine Sammelaktion zugunsten des Hospizes.

Aachen. Boris Bongers wäre nicht er selbst, nutzte er nicht einen Anlass wie die Preisverleihung vom Donnerstag, um die Hospizidee voranzubringen. Wie berichtet ist er stellvertretender Vorsitzender des Kuratoriums der Hospizstiftung Region Aachen und in dieser Funktion ein unermüdlicher Aktivposten und Spendensammler.

Die Stiftung kümmert sich nicht erst seit der Eröffnung des zweiten Hospizes neben Haus Hörn, dem am Iterbach, um dessen finanzielle Unterstützung. Denn mitnichten werden die entstehenden Kosten für die Gäste eines Hospizes komplett durch die Krankenkassen abgedeckt.

Die Aachener Hospize verstehen sich als Einrichtungen des bürgerschaftlichen Engagements und dazu gehört auch die Mitfinanzierung über Spenden. In diesem Sinne hat Boris Bongers die Entgegennahme des Preises „Aachen sozial“ im besten Sinne instrumentalisiert und im Krönungssaal eine neue Aktion vorgestellt, mit deren Hilfe die immer noch vorhandene Finanzierungslücke weiter geschlossen werden soll.

„Mach was draus“, lautet der ebenso bezeichnende wie ermunternde Titel der Aktion. Es geht darum, aus einem kleinen Startkapital viel zu machen. Schon am Donnerstagabend konnten sich die Gäste im Krönungssaal eine mit fünf Euro bestückte Spardose mitnehmen, um ab sofort diese Summe möglichst zu vermehren. Der Ertrag kommt am Ende selbstverständlich dem Hospiz am Iterbach zugute. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Mitmachen darf jeder, Privatperson, Unternehmer, Schulklassen, Familien, groß, klein, jung, alt. Die fünf Euro sollen gewinnbringend eingesetzt werden.

Zum Beispiel: „Man kann davon Zutaten für einen Kuchen besorgen und die einzelnen Stücke gewinnbringend verkaufen“, gibt Boris Bongers einen recht praktikablen Tipp. Aber auch Heckeschneiden, Hemdenbügeln oder Koffertragen sind möglich. Man kann (draus) machen, was man will.

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