Die Sanierung des Grüns im Stadtpark folgt erst 2018

Von: Leon Kirschgens
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Aachen. Weniger als ein Jahr ist es her, dass die Stadt die Anwohner des Aachener Stadtparks zu einer Informationsveranstaltung einlud, um über die Weiterentwicklung der Grünflächen zwischen Monheimsallee, Passstraße und Rolandstraße zu diskutieren.

Anwohner kritisierten damals die mangelnde Sauberkeit und wünschten sich mehr Sitzgelegenheiten. Damals versprach die Stadt, ein „Parkpflegewerk“, also eine erste Analyse über den Pflanzenbestand, die Nutzung und mögliche Verbesserungen bis Mitte 2017 vorzustellen. Erste Ergebnisse stellte Landschaftsarchitektin Ina Bimberg beim Umweltausschuss jetzt vor.

Demnach werde der Park sehr vielfältig genutzt: „Neben den Anwohnern sind auch Kindergartengruppen, Schulklassen und Seniorengruppen vielfach anzutreffen“, sagte Bimberg. Sie bestätigte nach umfassender Bestandsaufnahme des Parks nun einen Großteil der Kritik: „Der Zustand der Wege lässt zu wünschen übrig, die Bänke haben schon mal bessere Tage gesehen und nicht beleuchtete Bereiche ziehen im Dunkeln einzelne Drogenhändler an“, sagte sie.

Auch die Pflanzen und der Baumbestand des Parks bedürften mehr Pflege. Ein weiteres Problem sei die mangelnde Sauberkeit: Neben überfüllten oder fehlenden Müllbehältern seien die Wiesen oft mit Hundekot verdreckt. Im Großen und Ganzen sei zwar viel zutun, bestätigte Bimberg, doch trotz der Kritik werde der Park von der Bevölkerung sehr geschätzt: „Der Park ist ein Teil des Aachener Lebens.“ Mit Veränderungen ist in diesem Sommer aber nicht mehr zu rechnen. Die Stadt hält an dem Zeitplan fest, der vorsieht, dass Anfang 2018 die Detailpläne von der Politik abgesegnet werden und dann die ersten Sanierungen vorgenommen werden können.

Ebenfalls Thema im Fachausschuss war der Nachwuchsengpass bei der Feuerwehr. Von nun an gebe es einen Anwärtersonderzuschlag. Dieser sieht vor, dass Auszubildende deutlich mehr Geld als derzeit bekommen. Dies habe zwar die Folge, dass die Stadt jährlich 370 000 Euro mehr für das Personal ausgeben muss. Doch das soll der Feuerwehr helfen, mehr potenziellen Nachwuchs anzusprechen. „Die Mehrkosten haben keine dramatischen Auswirkungen auf den Haushalt, deswegen freuen wir uns, dadurch die Feuerwehr für junge Menschen etwas attraktiver zu machen.“, sagte der Beigeordnete Dr. Markus Kremer.

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