Aachen - Die „Route Charlemagne” lernt laufen

Die „Route Charlemagne” lernt laufen

Von: mh
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Von der alten Kaiserpfalz - hier das Modell, das nun in Haus Löwenstein präsentiert wird - bis hin zum topmodernen interaktiven Informationsnetz: Dr. Thomas Müller hat die nächsten Schritte in Sache „Route Charlemagne” stets fest im Blick. Foto: Michael Jaspers

Aachen. Neuer Boom an altbekannten Stätten: Die ersten Bausteine der „Route Charlemagne” fügen sich offenbar bestens auch in die Ferienkalender der Aachener und ihrer Gäste.

Allein am Wochenende, berichtet Projektkoordinator Dr. Thomas Müller im AZ-Interview, haben 800 Besucher das neu gestaltete Rathaus erkundet.

Sind Sie zufrieden mit der Resonanz der ersten beiden Wochen?

Müller: Das kann man sagen. Die neuen Angebote im Rathaus werden sehr gut wahrgenommen. Vergangenes Wochenende haben wir rund 800 Besucher gezählt, die Tendenz ist weiter steigend.

Gibt es noch „Kinderkrankheiten” bei den Audio-Video-Guides, den „Aixplorern”, mit deren Hilfe man sich ja auch in der Innenstadt orientieren können soll?

Müller: Die gibt es noch, aber die Medieninformatiker von der RWTH arbeiten intensiv daran, sie zu beheben. Es geht darum, die Feinjustierung für die Ausrichtung auf wechselnde technische Systeme für die Ortung der Besucher noch zu verbessern. Wir gehen davon aus, dass die „Guides” bis Ende des Monats perfekt arbeiten.

Dann kann man die Technik auf andere Bereiche ausweiten?

Müller: So ist es. Ich denke, in etwa zwei Jahren wird es ohne weiteres möglich sein, mit den „Aixplorern” die City zu erkunden und Infos zum Beispiel über interessante Gebäude abzurufen.

Die Infostelle in Haus Löwenstein ist bislang noch nicht besonders stark frequentiert, hört man.

Müller: Das stimmt. Mehr als 50 Besucher pro Tag haben wir dort bislang nicht gezählt. Nächste Woche wird ein großes Banner aufgehängt, um die Anlaufstelle besser in den Blick zu rücken. Wer dort einmal war, wird bestätigen können, dass die Informationen wesentlich gründlicher und fundierter sind, als dies vordem in der „Infobox” am Theater der Fall war.

Wie sehen die nächsten konkreten Schritte zum Ausbau der Route Charlemagne aus?

Müller: Derzeit beschäftigen wir uns intensiv mit den Häusern, die als nächstes eröffnet werden: Zeitungsmuseum, Grashaus und vor allem Centre Charlemagne am Katschhof. Wir arbeiten an inhaltlichen Konzepten, an Ausstellungen und baulichen Fragen, und wir entwickeln eine Dramaturgie für das Marketing bis zur Fertigstellung des Centre Charlemagne im Jahr 2013.
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