Die Pionierquelle sprudelt wieder

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Es sprudelt: Die Pionierquelle im Aachener Wald hat wieder Wasser. Foto: Ferdinand Carduck

Aachen. Immer weniger Wasser floss in den vergangenen Jahren durch den Auslauf der Quelle, der Zufluss drohte sogar ganz zu versiegen. Jetzt sprudelt die Pionierquelle im Aachener Wald wieder.

Bei den Instandsetzungsarbeiten zeigte sich dann, wieso das Wasser immer spärlicher floss: eine Baumwurzel war in die Rohrleitung gewachsen und wirkte wie ein Pfropfen.

Die eigentliche Quelle befindet sich etwa 250 Meter vom Wasserauslauf entfernt. Da die Streckenführung der Leitung bisher aber nicht richtig dokumentiert war, recherchierte die Forstverwaltung zunächst in Archiven.

Im Rahmen der Sanierungsarbeiten wurde die Zuleitung zum Wasserhahn dann gefräst und gespült. Überdies wurden drei Revisionsschächte in das vorhandene Bauwerk eingebaut. Die Pionierquelle wurde im Jahr 1940 von einer Pioniereinheit der Wehrmacht angelegt.

Die Soldaten fassten mit ihrem Bauwerk einen Wasserlauf entlang eines Grabens ein und gaben der Quelle ihren Namen. In der Nachkriegszeit und auch danach wurde die Quelle von Aachenern zum Waschen und auch als Trinkwasserstelle genutzt. Mitte der 1950er Jahre wurde sie zerstört und versiegte im Jahr 1965 ganz. Anfang der 1970er Jahre richtete die Aachener Reservisten-Arbeitsgemeinschaft Marine das Quellenbauwerk wieder her.

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