Die Kleinen sind Feuer und Flamme für den CHIO

Von: Laura Laermann
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Feuerspeiende Ritter und königliche Adler bieten den jungen Zuschauern beim CHIO-Kindertag eine beeindruckende Show. Die Kinder des Montessori-Kinderhauses aus Laurensberg wollen im nächsten Jahr auf jeden Fall wieder dabei sein. Foto: Harald Krömer
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Feuerspeiende Ritter und königliche Adler bieten den jungen Zuschauern beim CHIO-Kindertag eine beeindruckende Show. Die Kinder des Montessori-Kinderhauses aus Laurensberg wollen im nächsten Jahr auf jeden Fall wieder dabei sein. Foto: Harald Krömer

Aachen. Eine gewaltige Feuerwolke zischt aus dem Mund des Ritters in die heiße Morgenluft. Tausende große Kinderaugen blicken gebannt auf das Geschehen im Hauptstadion des CHIO-Geländes. Mit offenen Mündern bestaunen sie das Spektakel.

Der Kindertag des CHIO bietet 3000 Kindern am Mittwoch ein abwechslungsreiches Programm und jede Menge Spaß. Sowohl Kindergärten als auch Schulen aus Stadt und Städteregion sind auf den drei Tribünenblöcken vertreten – und zwar sehr lautstark. Denn die Kinder lassen es sich vom „König der Kinderdisco“, Volker Rosin, nicht zwei mal sagen, energisch mitzuklatschen, zu singen und zu tanzen. Erst recht nicht, als CHIO-Maskottchen Karli und sein Freund Roby ihre Hüften zu den Songs von Rosin mitschwingen.

Karli hautnah

Sowohl das Pferd mit der bunten Mähne, als auch die kuschelige Seerobbe, das Maskottchen der Kinderbetreuung, zeigen sich ihren jungen Fans im Anschluss des Programms hautnah. Die Kinder des städtischen Montessori-Kinderhauses und Familienzentrums in Laurensberg haben zwar schon von Karli gehört, aber als der 2,30 Meter große Plüschriese dann vor ihnen steht, sind sie doch verblüfft. „Karli hat mir am besten gefallen“, sagt Nele anschließend.

Sie und die anderen Kinder waren schon Tage zuvor auf das große Reitturnier gespannt. Am Tag selbst ist die Aufregung aber dann besonders groß: „Die Eltern haben uns schon berichtet, dass die Kinder sich so schnell wie noch nie für die Kita angezogen haben“, sagt Erzieherin Elisabeth Brauers.

Und so marschieren die Vier- bis Fünfjährigen Hand in Hand über das Gelände in das riesige Stadion. Am Tag zuvor hat sich die Kita-Gruppe schon darauf vorbereitet, was heute passieren würde. Von der „Kunst auf dem Pferd“, hat ein Mädchen erzählt. Die bekommen die Kinder dann auch gleich zu sehen.

Im Voltigieren, Springen, Gespannfahren und in der Dressur stellen junge Reittalente den Kindern die einzelnen Disziplinen in einer kurzen Show vor. Besonders erstaunt ist das junge Publikum, als der Wallach einer Reiterin mit seinen Fünf-Meter-Schritten über Hecken und Bänke springt.

Spektakulär geht es dann mit einer Rittershow weiter. „Das finde ich toll“, sagt Julian von der Laurensberger Kita. „Besonders das Feuerschwert ist cool.“ Die Ritter heizen den Zuschauern nämlich ganz schön ein: Während der Reiter im grünen Gewand gewaltige Feuerwolken speit, überzeugt der rote Ritter mit seinem Sieg im Duell. Mit seiner langen Lanze stößt er seinen Gegner im Galopp vom Pferd. Er ist es dann auch, der am Ende den Adler triumphierend auf seinem Arm in die Höhe hält. Zuvor drehte der Greifvogel einige Runden durch das Stadion und glitt ganz nah im Flug an der Zuschauertribüne vorbei.

Picknick im Schatten

Ein beeindruckender Vormittag, der den Kindern, aber auch den Erzieherinnen zu schaffen macht. Beim Picknick im Schatten erholen sie sich von der drückenden Hitze und resümieren: „Es hat Spaß gemacht.“

Diese Meinung teilt auch die stellvertretende Leiterin des Montessori-Kinderhauses: „Der Kindertag ist den Veranstaltern wirklich gelungen. Das Programm war sehr abwechslungsreich und altersgemäß“, sagt Simone Kreutzer. Vor allem Organisatorisches, wie die Anfahrt mit Shuttle-Bussen habe gut geklappt.

Die Kita, die in Laurensberg auch als „neues Sandhäuschen“ bekannt ist, hat in diesem Jahr zum ersten Mal am Kindertag teilgenommen, dabei gehört dieser Tag schon seit Jahren zur Tradition. „Die Besucher, die heute als Erwachsene zum CHIO kommen, haben schon vor 20 Jahren am Schüler-Tag teilgenommen“, sagt Turniersprecher Niels Knippertz.

Auch die kleine Stella ist sich sicher: „Wenn hier nochmal aufgemacht wird, komm ich wieder her“, sagt sie und freut sich offenbar schon aufs nächste Jahr.

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