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Die jecke 11 dominiert Ball der Mariechen

Von: Jutta Katsaitis-Schmitz
Letzte Aktualisierung:
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Siegerehrung Paartanz: 1. Inga und Marco (KK Oecher Storm), 2. Janine und Marco (KG Eulenspiegel), 3. Daniela und Daniel (Koe Jonge Richterich). Wilm Lürken, OB Marcel Philipp und Prinz Bernd I gratulierten. Foto: Andreas Steindl
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Siegerehrung Tanzmariechen: 1. Sabrina Kick (KG Eulenspiegel), 2. Christina Jansen (Koe Jonge Richterich) und 3. Samira Hermanns (rechts, Oecher Duemjroefe) auf dem Treppchen. Foto: Andreas Steindl
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Akrobatische Leistungen: Sabrina Kick gewann ganz offensichtlich zu Recht ihren Titel. Foto: Andreas Steindl

Aachen. „Gewonnen haben alle, die heute hier getanzt haben – nämlich unsere Sympathien.“ Mit diesem durchaus berechtigten Satz leitete Mariechenvater Wilm Lürken um 22.55 Uhr die Siegerehrung beim diesjährigen Ball der Mariechen ein – herausragend organisiert von Mariechen-Mutter Nicole Hess.

22 grazile Persönchen hatten mit perfektem Können, viel Charme und Grazie als Einzelmariechen ihre Karnevalsgesellschaften vertreten. Viele von ihnen blicken bereits auf eine elfjährige Mariechenkarriere zurück oder haben gerade am Elften im Elften ihren Mariechenstart begonnen. Bewunderung lösten sechs Tanzpaare und – außer Konkurrenz – auch sechs Showtanzgruppen aus. Letztlich standen drei Mariechen und drei Paare auf dem Treppchen. Eine siebenköpfige Jury hatte die Bewertung vorgenommen. Bei den Einzelmariechen waren es auf Platz eins mit 244 Punkten Sabrina Kick (Eulenspiegel), Platz zwei mit 241 Punkten Christina Jansen (Koe Jonge Richterich) und Platz drei mit 240 Punkten Samira Hermanns (Öcher Duemjroefe).

Bei den Paaren ertanzten sich Inga Dahlen und Marco Schmitz (Oecher Storm) mit 240 Punkten nicht nur Platz eins, sondern werden nun auch bei der AKV-Festsitzung Wider den tierischen Ernst mit ihrer großen Kür auftreten. Ihre Erfolgsdevise beim Tanz brachte Marco auf einen kurzen Nenner: „Man muss Sympathien zum Publikum aufbauen und die Reaktionen auch spüren. Dabei bemühen wir uns, schwere Sachen leicht aussehen zu lassen“. Auf Platz zwei kamen Janine und Marco (Eulenspiegel) mit 234 Punkten und auf Platz drei Daniela und Daniel (Koe Jonge Richterich) mit 217 Punkten. Auffallend war in diesem Jahr die Musikauswahl für die Tänze. Es galt weniger schmissig, als vielmehr traditionell karnevalistisch und hierbei häufig Kölsche Tüen, aber auch bis hin zum Walzertakt. Als Ballkapelle fungierte der Musikzug der Stadtwache Öcher Börjerwehr.

Seine Uraufführung erlebte gleich zu Beginn des Balles der diesjährige Mottotanz des Festausschusses Aachener Karneval: „Janz Oche es atwier op Jangk met Karl än Maatwiiv Hank en Hank“, präsentiert von Jennifer Deerbergs Dance Company sowie Kaiser Karl (Josef Beuel) und Maatwiiv (Renate Juchems), der es mit dem historisch-paradiesischem Apfeltrick gelang, den Kaiser von einer grazilen Schönen abzulenken. Was so amüsant begonnen hatte, wurde noch übertrumpft von dem tänzerischen Prinzenspiel, das Aachens neue Tollität Prinz Bernd I. mit seinem Hofstaat und dem 30-köpfigen Prinzenballett noch einmal zur Aufführung brachte. Stürmische Publikumsbegeisterung begleitete ihn, wie am Abend zuvor. Der Wunsch, einmal Prinz zu sein und auch die Liebe seines Lebens zu finden, hatte ihn als Gondoliere von Venedigs Canale Grande nach Oche an d’r Pau getrieben. Beim höfischen Maskenball verlor eine der schönen ihre Maske. Der Prinz fand sie – und wie im Aschenputtelmärchen, passte die Maske der Traumfrau seines Lebens, und auch der Prinzenthron stand bereits für ihn bereit.

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