Die einzige Sucht ist der Fußball

Von: Andre Schäfer
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Rauchfreier Verein: Bei Raspo Brand stand ein Tag ganz im Zeichen der Suchtprävention. Fußball wurde natürlich auch Foto: Kurt Bauer

Brand. Dass es beim Fußball um weit mehr als nur Sieg oder Niederlage geht, dürfte längst klar sein. Kaum eine zweite Sportart steht für mehr Begeisterung, Zusammengehörigkeitsgefühl und Teamfähigkeit. Beste Voraussetzungen also, um Deutschlands beliebteste Ballsportart auch als Präventionsmaßnahme gegen ein Leben mit Sucht und Drogen zu nutzen.

Im Rahmen der von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung ins Leben gerufenen Aktion „Kinder stark machen” setzt sich nun auch die Jugendabteilung der DJK Rasensport Brand für ihre jungen Fußballer ein - und das mit Erfolg: Mehr als 60 Kicker nahmen nun an der Veranstaltung des Sportvereins teil, um sich auch mit den Gefahren von Drogen und Alkohol vertraut zu machen. „Als Sportverein besitzt man gerade für die Kinder und Jugendlichen eine gewisse Mitverantwortung hinsichtlich ihrer sozialen Entwicklung. Aus diesem Grund wollen wir die große Begeisterung am Fußball als Präventionsmaßnahme gegen den Drogenkonsum nutzen”, sagt Hans-Dieter Mangartz, Leiter der Jugendabteilung der DJK.

Zahlreiche Plakate und Broschüren über die Gefahren des Drogenkonsums schmückten die Fußballanlage am Wolferskaul, mit denen insbesondere das Interesse der Jugendlichen im Alter von 9 bis 15 Jahren geweckt werden sollte. „Ich finde es sehr gut, dass der Verein solch eine Veranstaltung anbietet. In der Schule werden wir auf die jeweiligen Gefahren nicht wirklich aufmerksam gemacht”, meint der 15-jährige Marvin.

Wie es sich für einen Fußballverein gehört, war allerdings auch das Spiel mit dem Ball nicht weit entfernt und so war das Ablegen des „DFB & Mc Donald´s”-Fußball-Abzeichen ein Höhepunkt bei den Besuchern. In insgesamt fünf Disziplinen wurde sowohl den jüngeren als auch den älteren Fußballinteressierten alles abverlangt. Die jeweils erreichte Punktzahl entschied für das Bronze-, Silber- oder Goldabzeichen. Im Fokus standen dabei besonders die Fußballerinnen. Das Fußballabzeichen ist ein Angebot des DFB, das im Rahmen des Wettbewerbs „Team 2011” im Hinblick auf die Frauenfußballweltmeisterschaft stattfindet.

Dass die Veranstaltung Sinn macht, steht sicher außer Frage, doch vielleicht wartet auf die jungen Fußballerinnen bald noch ein besonderer Höhepunkt. Denn wer sich im Rahmen der Kampagne „2011” als Verein besonders hervortut, darf als Belohnung vom DFB auf ein paar WM-Tickets, oder ein exklusives Training mit der Frauennationalmannschaft hoffen. „Das wäre natürlich die große Krönung für unseren Verein”, sagt Hans-Dieter Mangartz.
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