Die Details stehen bei Silke Schoener im Mittelpunkt

Von: Svenja Pesch
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Silke Schoner ist wieder da: Zum zweiten Mal zeigt die Künstlerin ihre Werke in der "Galerie Freitag 18:30". Foto: Andreas Schmitter
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Glücklich, zum zweiten Mal Werke der Künstlerin Silke Schoener austellen zu können: Galerist Robert Mertens

Aachen. Zum Ende des Jahres präsentiert die „Galerie Freitag 18.30“ nicht nur zum zweiten Mal die Künstlerin Silke Schoener mit einer Einzelausstellung, der Besucher erhält zudem in der Ausstellung „Miniaturen“ einen Überblick über die Künstler der Galerie.

„Es freut mich sehr, dass wir erneut Werke von Silke Schoener zeigen. Zuletzt waren ihre Malereien auf der Kunstmesse Art.Fair in Köln zu sehen. Nun zeigt sie Arbeiten im Zusammenspiel mit dem Foto- und Videografen David Worm sowie der Schauspielerin Christine Weiser“, erzählt Galerist Robert Mertens.

Die studierte Künstlerin konzentriert sich in ihren Arbeiten vor allem auf das Detail, wie sie betont: „Die hier gezeigten Werke sind aller innerhalb der letzten zwei Jahre entstanden. Ich verwende Dibond, male mit Ölfarbe und lege anschließend eine Folie drüber. Dadurch wirken einige Bilder fotografisch. Überhaupt fokussiere ich mich auf das Wesentliche und lasse den Hintergrund weiß oder schwarz. Der Betrachter soll sich in das für ihn Leere hineinfühlen und überlegen, wie er den Hintergrund empfindet.“

Vielseitigkeit der Kunst

Landschaften, Naturaufnahmen oder auch Menschen hat Schoener dargestellt und sich dabei mit den Themen Identität, Heimat und Isolation auseinandergesetzt. „Vor zwei Jahren habe ich in einem Flüchtlingsprojekt mitgewirkt, in dem ich versucht habe, zumindest ansatzweise das nachzuempfinden, was die geflüchteten Menschen gefühlt haben. Daraus sind ebenfalls einige Arbeiten zu sehen“, ergänzt Schoener.

In den weiteren Räumen der Galerie bekommt der Besucher einen breiten Einblick in die Arbeiten weiterer Künstler. „Ganz neu dabei ist beispielsweise Dmitry Teselkin, der verschiedene Kunstwerke zerschnitten und diese anschließend zu Spielwährungen gemacht hat“, erklärt Mertens. Aber nicht nur neue Gesichter zeigen Ausschnitte ihres künstlerischen Schaffens, auch „Miniatur-Urgesteine“ wie Manfred Mahsberg zeigen erneut ihre Arbeiten.

Und diese passen mit siebeneinhalb Zentimetern je Seite perfekt zum Titel der Miniatur-Ausstellung, die zum 12. Mal stattfindet. „Gegen Ende des Jahres zeige ich die Vielseitigkeit der Kunst, die somit für jeden zugänglich ist und in der es ganz viele verschiedene Facetten gibt. So findet jeder Besucher etwas, das ihn anspricht“, resümiert Mertens.

Die Ausstellung von Silke Schoener sowie die Miniaturen sind bis zum 28. Januar in der „Galerie Freitag 18.30“, Steinkaulstraße 11, zu sehen. Öffnungszeiten: donnerstags von 14 bis 21 Uhr, freitags von 18.30 bis 21 Uhr sowie samstags von 14 bis 18.30 Uhr.

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