Die CHIO-Brücke wird zur Falle für hohe Lastwagen

Von: Stephan Mohne
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Gerade aufgehängt, schon zerd
Gerade aufgehängt, schon zerdeppert: Auf der Krefelder Straße dürfen wegen des Brückenbaus nur noch Lkw bis 3,80 Meter Höhe fahren. Das hat sich offenbar noch nicht herumgesprochen. Foto: Michael Jaspers

Aachen. Manche haarige Szene hat sich am Mittwoch auf der Krefelder Straße abgespielt. Und mancher Lastwagenfahrer landete in der Falle. Denn wer mit seinem Brummi auf der Haupteinfallstraße unterwegs ist, sollte gut aufpassen.

Besonders dann, wenn der Laster höher ist als 3,80 Meter. In diesem Fall würde er nämlich gegen den Baukörper der neuen CHIO-Brücke krachen. Das dürfte fatale Folgen haben.

In zwei Nachtschichten ist der Brückenschlag über die Krefelder Straße erfolgt, während dem die Hauptstraße gesperrt war. Was am Mittwoch noch ein Holz-Metall-Gerippe war, soll bald ein städtebauliches Kleinod sein. Doch zunächst ärgerte sich mancher Lkw-Fahrer schwarz. Denn nicht wenige hatten die Warnbaken über der Straße entweder zu spät gesehen oder einfach missachtet. Und mussten schauen, wie sie aus dem Schlamassel herauskamen. Von Gesetzes wegen dürfen Lastwagen vier Meter hoch sein, also 20 Zentimeter mehr, als derzeit an der CHIO-Brücke möglich. Wie Rita Klösges vom Presseamt am Mittwoch auf Anfrage sagte, wird dies während der Bauphase, also bis etwa Mitte 2012 so sein. Danach wird die Brücke die Höhe von 4,30 Meter haben.

Doch in den kommenden Monaten ist das anders. Ein über die Straße in 3,80 Meter Höhe gespanntes Metallwarnschild wedelte Mittwochnachmittag nur noch in der Luft herum, nachdem es von einem höheren Laster gerammt worden war. Was dazu führte, dass auch Arbeiter mit Warnfahnen zum Einsatz kamen. Für die Dauer der Bauphase dieser neuen Brücke werden sich die hohen Lastwagen andere Wege suchen müssen. Was stadtauswärts über Gut Wolf und Grüner Weg auch kein großes Problem ist. Stadteinwärts wird sich mancher wohl durch die Soers bewegen, was für die Anwohner eine Belastung werden könnte. Ausgeschilderte Umleitungen gab es am Mittwoch keine.

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