„Deutscher Verband Frau und Kultur“ hat einen neuen Vorstand

Von: Svenja Pesch
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Neuer Vorstand „Frau und Kultur“: Ulla Dohmann (1. Vorsitzende), Anita Braunsdorf (2. Vorsitzende), Dagmar Bruch-Mauß (Schriftführerin), Hannelore Funke, Thekla Glock und Maria Niehüsener (alle Beirat) haben sich viel vorgenommen. Foto: Andreas Steindl

Aachen. Wenn Professor Ulla Dohmann das Jahr 2016 Revue passieren lässt, dann ist sie selbst ein wenig überrascht, wie sich manche Dinge entwickelt haben. Denn als sie vor gut zwei Jahren dem „Deutschen Verband Frau und Kultur“ beitrat, verfolgte sie eigentlich nur ein Vorhaben.

 Und dieses Vorhaben bezog sich auf das Mitwirken innerhalb des Chors des 134 Mitglieder starken Vereins.

Doch bekanntermaßen kommen die Dinge oft anders als man denkt und so ist Ulla Dohmann seit kurzer Zeit erste Vorsitzende von Frau und Kultur. „Damit habe ich bei meinem Betritt in den Verein gar nicht gerechnet“, erzählt die pensionierte Oberstudienrätin, die Kunst und Musik studiert und viele Jahre lang als Gymnasiallehrerin und Dozentin gearbeitet hat. Ihre Liebe zur Musik begleitet sie schon ihr ganzes Leben lang, weshalb es nicht verwunderlich ist, dass Dohmann mit einigen Mitgliedern das Märchen „Hänsel und Gretel“ musikalisch auf der diesjährigen Weihnachtsfeier präsentiert.

Die zweite Vorsitzende des Vereins, Anita Braunsdorf, ist ebenfalls seit 2014 Teil von Frau und Kultur. Mit den beiden neuen Vorsitzenden hat sich allerding noch ein weiterer Punkt innerhalb des Vereinslebens geändert, wie Dohmann ergänzt: „Wir haben nun sechs Beirätinnen, die jeweils ein Fachgebiet betreuen. Dadurch haben wir Kontakte zu Künstlern, sozialen Einrichtungen oder zum Theater.“

Mit ihren alljährlichen Aktionen, wie beispielsweise dem kürzlich stattgefundenen Weihnachtsbasar in der Aula Carolina, unterstützen sie benachteiligte Kinder in der Region. So geht ein Teil des diesjährigen Erlöses an den Kindergarten Sankt Martin. Eine Sandkistenecke mit einem Holzspielhaus eröffnet den Kindern neue Möglichkeiten zum Spielen und Toben. Der andere Teil des Geldes kommt dem Verein „Feuervogel“ zugute, der sich um Kinder suchtkranker Eltern kümmert. „Es macht einfach Spaß, Gutes zu tun. Dass wir durch den Weihnachtsbasar, bei dem wir viele selbstgebastelte Sachen sowie Antiquitäten verkauft haben, Kindern helfen können, ist toll“, ergänzt Dohmann.

Fragt man Braunsdorf und sie, was denn ihre Wünsche für das kommende Jahr sind, so antwortet Braunsdorf: „Ich hoffe, dass wir den Frauen die Möglichkeit geben können, ihre eigenen Ideen einzubringen und dass wir weiterhin Kindern helfen können.“ Und Dohmann ergänzt: „Dass wir ein großes Netzwerk aufbauen können, das wünsche ich mir. Und ganz toll wäre es, wenn sich weitere Frauen entschließen, dem Verein beizutreten, denn wir veranstalten interessante Reisen und Ausflüge und organisieren Lesungen oder Vorträge.“

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