Deutsche Atlantische Gesellschaft feiert 25 Jahre Regionalkreis

Von: Svenja Pesch
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25 Jahre Deutsche Atlantische Gesellschaft Regionalkreis Aachen: Burghard von Reumont (Regionalleiter Aachen) stellte Herausforderungen und Ziele dar. Foto: Andreas Steindl

Aachen. Der Rückblick auf 25 Jahre Deutsche Atlantische Gesellschaft des Regionalkreises Aachen macht vor allem eins deutlich: Die Organisation, die 1990 von Dr. Hans Stercken – einstiger Aachener Bundestagsabgeordneter und Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses des Deutschen Bundestages von 1985 bis 1994 initiiert – ist heute wichtiger denn je.

Denn der gemeinnützige Verein mit Sitz in Berlin ist der deutsche Zweig der „Atlantic Treaty Association“ und sieht seine Aufgabe darin, über die deutsche Sicherheitspolitik sowie die Einbindung Deutschlands in die NATO zu informieren. Was das konkret bedeutet, erklärte Burghard von Reumont, Regionalleiter und Vorsitzender des Gesellschaft: „Wir rücken die Außen- und Sicherheitspolitischen Themen in den Fokus und unterstützen die Bestrebungen der NATO in ihrem Verständnis für Sicherheit, Stabilität und internationale Zusammenarbeit auf der Grundlage von Freiheit, Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und der Menschenrechte. Außerdem fördern und stärken wir auf globaler Ebene die transatlantischen Beziehungen.“

4000 Mitglieder verzeichnet der Verein deutschlandweit, 100 davon im Regionalkreis Aachen. Zu den Themenschwerpunkten gehören zudem eine dauerhafte Friedensordnung nach den Zielen der NATO sowie eine Kooperation der Europäischen Union zur Unterstützung der NATO im Rahmen der Gemeinsamen Außen- und Sicherheitspolitik.

Armin Laschet, Vorsitzender der NRW-CDU, hob in seinem Festvortrag vor allem einen Punkt besonders hervor: „Die NATO spielt eine entscheidende Rolle, denn sie ist unabdingbar für den Frieden.“ Insbesondere sei der Kampf um das Freihandelsabkommen eine große Chance für die USA und Europa zusammenzukommen. Gemeinsam könnten Standards für die Welt gesetzt und beide Seiten des Atlantiks betrachtet werden. „Das Freihandelsabkommen ist ein Meilenstein, um die atlantischen Beziehungen voranzutreiben.“

Burghard von Reumont betonte abschließend: „Die Deutsche Atlantische Gesellschaft arbeitet zukunftsorientiert mit vielen jungen Menschen zusammen. Vor allem der Ausschuss „Youth Atlantic Treaty Association“ gibt engagierten jungen Mitgliedern die Möglichkeit, die politische und gesellschaftliche Arbeit der NATO mitzuerleben und mitzugestalten. Sie werden in das transatlantische Geschehen einbezogen und lernen, in Zukunft Dialoge auf diesem Sektor zu führen. Und genau das ist es, was enorm wichtig ist.“

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