Deutsch-Israelische Gesellschaft würdigt Lebenswerk von Ralph Giordano

Von: Birgit Broecheler
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Aachen. Die Deutsch-Israelische Gesellschaft (DIG) Aachen zeichnet am 8. Dezember den Publizisten Ralph Giordano mit einem Ehrenpreis aus. Der 90-jährige Journalist und Schriftsteller jüdischer Abstammung wird die Auszeichnung in Begleitung seines Sohnes im Saal der jüdischen Gemeinde entgegennehmen.

Die Laudatio hält der israelische Botschafter in Deutschland, Jacov Hadas Handelsman. „Giordano ist einer der profiliertesten Journalisten zum Thema Israel“, begründet DIG-Vorsitzender Axel Holst die Wahl des diesjährigen Preisträgers. „Er hat sich stets für das Existenzrecht des Staates Israel in Frieden und Freiheit eingesetzt und enge deutsch-israelische Beziehungen gefördert. Dieser Preis soll eine Anerkennung für sein Lebenswerk und sein Engagement sein.“

Giordano, dem Publikum bestens durch seinen autobiografischen Roman „Die Bertinis“ bekannt, befindet sich in guter Gesellschaft: Vor ihm erhielten die Schauspielerin Iris Berben, die Politiker Hans Koschnitz, Johannes Lohmeyer und Jürgen Rüttgers, Aachens ehemaliger Oberbürgermeister Jürgen Linden, die Präsidentin des Zentralrates der Juden in Deutschland, Charlotte Knobloch, der Journalist Henryk M. Broder sowie der Historiker Michael Wolffsohn den Ehrenpreis der DIG.

Interessenten müssen sich für die Teilnahme an der Preisverleihung, die am 8. Dezember um 15 Uhr stattfindet, unter info@dig-aachen.de anmelden und beim Einlass Einladung und Personalausweis vorzeigen.

Die Deutsch-Israelische Gesellschaft Aachen wurde 1978 gegründet und hat sich zum Ziel gesetzt, die politischen, kulturellen und wirtschaftlichen Beziehungen zwischen beiden Ländern zu vertiefen und das gegenseitige Verständnis zu fördern. Mehrmals im Jahr finden im Rahmen von Treffen Vorträge von Israel-Kennern statt, außerdem organisiert die DIG Gruppenreisen in den Nahoststaat. Der Ehrenpreis wird seit 2005 jährlich vergeben. Die DIG Aachen hat 210 Mitglieder.

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