Aachen - Deutsch-Indische Gesellschaft Aachen feiert 25-jähriges Bestehen

Deutsch-Indische Gesellschaft Aachen feiert 25-jähriges Bestehen

Von: Tim Habicht
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25 Jahre Deutsch-Indische Gesellschaft: Zu den Programmpunkten gehörten auch die Künstler Subir Bhattacharya und Debasish Bhattacharjee (rechts). Foto: Heike Lachmann

Aachen. Eröffnet wurde der über vierstündige Abend im Aachener Theater ganz klassisch: Verschiedene Tänzerinnen und Tänzer führten einen klassischen Tanz auf. Das Publikum war begeistert. Zu sehen gab es an diesem Abend aber weder „Hamlet“ noch den „Barbier von Sevilla“.

Dieser Abend stand ganz im Zeichen der indischen Musik- und Tanzkultur. Denn die Deutsch-Indische Gesellschaft Aachen feierte ihr 25-jähriges Bestehen mit einem großen Fest. „Zum ersten Mal im großen Theater. Das freut uns natürlich sehr“, sagte Jürgen Franz, der Vorsitzende des Vereins.

Das abwechslungsreiche Programm wurde von den Besuchern - darunter viele indische Frauen und Männer – ausgesprochen gut angenommen. Beinahe jeder Platz im großen Saal des Theaters war besetzt. „Inzwischen studieren über 500 Inderinnen und Inder an der RWTH. Wir wollen ihnen und den anderen indischen Menschen in Aachen ein Stück Heimat geben. Aber natürlich möchten wir auch, dass alle anderen Neugierigen die indische Kultur kennenlernen“, sagte Franz. Das dürfte mit dem über vierstündigen Programm gelungen sein. Denn vom klassischen Tanz über eine tänzerische Darstellung der zehn Inkarnationen von Lord Vishnu – dem Erhalter der Weltordnung – bis hin zum bekannten Filmtanz – dem sogenannten Bollywoodtanz – wurde alles präsentiert. Die Tänzerinnen und Tänzer blätterten so die zahlreichen Facetten der indischen Kultur auf.

Mit dabei war auch der zwölfjährige Rahit Narayanan. Er kommt aus Köln und ist bereits die großen Bühnen gewöhnt. Denn: „In Köln habe ich schon vor mehr Leuten als hier getanzt“, erzählte er. „Ich tanze, seitdem ich sechs Jahre alt bin. Das macht mir einfach richtig Spaß. Sowohl der Bollywoodtanz als auch der klassische Tanz.“ Diesen Spaß am Tanzen und dem Ausleben der eigenen Kultur transportierte Rahit gekonnt auf die Bühne. Die Zuschauer zeigten sich begeistert.

Und so stand am Ende des Abends fest: Indische Kultur kommt offenbar sehr gut an in Aachen. Kein Wunder, denn die Deutsch-Indische Gesellschaft Aachen ist eine der größten bilateralen Gesellschaften und die größte ihrer Art in Deutschland. „Mit einer breiten Palette von Themen und Aktivitäten möchten wir das Interesse für den indischen Subkontinent wecken und einen Beitrag zur Völkerverständigung leisten“, zog Jürgen Franz zum Abschluss zufrieden Fazit.

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