Designpreis: Ideen, die begeistern

Von: Ines Kubat
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Designpreis
Die Verleihung des diesjährigen Designpreises der Aachener Fachhochschule in der Sparkasse. Foto: Andreas Steindl

Aachen. Fast erscheint es, als könnte man einen kleinen Blick in die Zukunft erhaschen, wenn man sich in diesen Tagen im Foyer der Aachener Sparkasse umschaut.

Von einer Kombination aus Tisch und Lampe bis hin zu trichterförmigen Gebilden auf den Dächern Athens, die als innerstädtische Erholungsmöglichkeiten dienen sollen, reichen die Themen der insgesamt 20 Projekte, die noch bis Anfang Dezember dort ausgestellt sein werden.

Dabei handelt es sich um die „Best-Of” der Diplomarbeiten der letzten drei Jahre vom Fachbereich „Gestaltung” der Aachener Fachhochschule, erklärte der Produktdesign-Professor Manfred Wagner.
Um die Arbeit der Studenten gebührend zu honorieren und gleichzeitig andere Lernende im Fachbereich „Gestaltung” zu ähnlichen Leistungen zu ermutigen, zeichneten die Sparkasse und die Fachhochschule in diesem Jahr bereits zum vierten Mal die besten Diplomarbeiten mit dem sogenannten „Designpreis” aus. Der Bereich „Design” sei gerade so interessant, weil man hierbei Gedanken sichtbar und greifbar machen könne, so Erich Timmermanns, Direktor der Werbung und Öffentlichkeitsarbeit der Sparkasse.

Im Rahmen des Designsymposiums hatte eine fachkundige Jury aus Vertretern des Fachbereichs „Gestaltung” und einem Mitarbeiter der Sparkasse die drei diesjährigen Preisträger ausgewählt. Die Projekte der Diplomanden der beiden Studiengänge Produktdesign und Kommunikationsdesign wurden dabei nach ganz unterschiedlichen Kriterien bewertet: Neben Faktoren wie der Ästhetik, der Ausgestaltung und der tatsächlichen Verwertbarkeit in der Realität, standen vor allem Innovation und Kreativität der Idee im Vordergrund, machte Professor Manfred Wagner deutlich.

David Péréz-Canto, Mareike Roth und Marco Lenger erhielten in diesem Jahr als besondere Auszeichnung den mit insgesamt 3500 Euro dotierten und von der Sparkasse gesponserten Preis.

Für seine interessante Idee, die Ausprägung menschlicher Wertvorstellungen mit Hilfe von statistischen Erhebungen visuell zu veranschaulichen wurde der 32-Jährige Péréz-Canto mit dem ersten Platz belohnt. Den zweiten Platz belegte Mareike Roth mit ihrer Produktidee für ein ganz neues Percussion-Instrument, dessen Einzelteile in Form von Manschetten direkt an Arme und Hände geschnallt werden können. Ein funktionstüchtiges Segelschiff zum Aufblasen entwickelte Marco Lenger und wurde dafür mit dem dritten Platz ausgezeichnet.
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