„Designmetropole Aachen“: Ein Augenschmaus aus dem Alltag

Von: Katrin Haas
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Was fürs Auge: Die Show der Designmetropole Aachen lockte am Wochenende rund 5000 Besucher in die Aula Carolina in der Pontstraße. Foto: Andreas Schmitter
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Was fürs Auge: Die Show der Designmetropole Aachen lockte am Wochenende rund 5000 Besucher in die Aula Carolina in der Pontstraße. Foto: Andreas Schmitter

Aachen. Die mit Schokolade verzierten Weintrauben sehen zum Anbeißen aus, genauso wie die Plätzchen. Wer es lieber deftiger mag, liegt bei den knusprigen Pommes bestimmt richtig. Doch es bleibt beim Augenschmaus: Wer von den Leckereien dennoch nicht loskommt, kann sich die Weintrauben an die Ohren und die Pommes-Brosche an die Kleidung stecken. Zum zweiten Mal präsentieren sich 18 kreative Künstler bei der Show der „Designmetropole Aachen“ in der Aula Carolina.

„Es ist grundsätzlich eine Leistungsshow, wir wollen zeigen, was wir können und wie viele Kreative es in Aachen gibt“, sagt Anne Derichs, Gründungsmitglied der „Designmetropole“. Die Designer stellen Alltagsgegenstände aus, die sie neu interpretieren. „Wir sind disziplinübergreifend, es sind Fotografen, Mode- und Schmuckdesigner oder auch Grafiker dabei.“

So umfangreich sind auch die Ausstellungstücke, die die Besuchermassen vom Weihnachtsmarkt weglocken. Darunter finden sich Schränke, mit denen die Käufer sich den Wald nicht nur sprichwörtlich ins Wohnzimmer holen, oder auch Lampen, die wie eine Mischung aus Lichtpilz und Koralle aussehen. Anne Derichs präsentiert dort eine Betonschale mit zwei versetzten Vertiefungen, die lebensmittelecht ist und schon einen berühmten Anhänger hat: „Wenn man bei Tim Mälzer Burrata bestellt, bekommt man das in meiner Schale serviert.“ In der Mitte der Aula Carolina stellt jeder der 18 Künstler ein spezielles Stück aus. „Bei den Ausstellungsstücken geht es auch mal nicht um Alltagstauglichkeit.“

Rund 5000 Besucher strömen am dritten Adventswochenende durch die Aula Carolina. „Wir alle produzieren Fair-Trade, handgemacht und in der Region“, sagt Patricia Yasmine Graf. Dass nicht nur Schmuckstücke und Mode handgemacht sind, zeigen dieses Jahr auch drei kulinarische Anbieter: Baristinhos Café, Paradis de Grenouille und Cioccolatini Maya locken die Besucher mit Salzkaramel aus der Bretagne und handgefertigten Schokoladenkreationen. „Das Spannende ist ja, dass wir überall in der Welt Stadtmarketing machen für Aachen als Designmetropole“, sagt Graf.

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