Aachen - Der VfB 08 Aachen sorgt sich um seine Zukunft

Der VfB 08 Aachen sorgt sich um seine Zukunft

Von: fla
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Aachen. Zuhause nur als Gast geduldet zu werden, ist sicherlich keine schöne Vorstellung. Doch genau dieses Schicksal fürchtet aktuell der VfB 08 Aachen und macht sich somit auch Sorgen um seine unmittelbare Zukunft.

Der Grund: Nicht mehr der Traditionsverein aus dem Aachener Westen nutzt seine Sportanlage am Hassenholzer Weg am meisten, sondern die Alemannia. „Der Platz ist nicht mehr unser Zuhause”, sagt Claudio Petrillo, erster Vorsitzender des Kreisligisten und spricht in diesem Zusammenhang auch von „vertreiben”.

Davon könne überhaupt keine Rede sein, kontert Hans Georg Suchotzki vom Fachbereich Sport: „Der Verein hat mittlerweile nur noch sehr wenige Mannschaften und es gibt generell einen städtischen Mangel an Sportstätten.” Deshalb sei es legitim, dass die Alemannia - vor einem Jahr noch offiziell Gast - nun als Hauptnutzer auch die Verantwortung für den Sportplatz trage. „Wir müssen uns fragen, wieviele Trainingszeiten die jeweiligen Vereine benötigen”, erklärt Stadtdirektor Wolfgang Rombey die Auswahlkriterien. Auch gehe es nicht um das Problem von Breitensport vs. Leistungssport, was manche Vereinsvertreter des VfB 08 vermuten.

Damit sich kleinere Vereine wie der VfB 08 dennoch nicht vertrieben fühlen, soll es in Kürze einen Runden Tisch mit allen Beteiligten geben, um „für alle eine zufriedenstellende langfristig Lösung zu finden”, kündigt Suchotzki an.

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