Der Tivoli taugt auch als Open-Air-Kino

Von: Katrin Fuhrmann
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Sie sind bereits mit den obligatorischen Kino-Utensilien ausgestattet: Die Organisatoren des Open-Air-Events auf dem Aachener Tivoli hoffen mit den Vertretern des Rotary Clubs Aachen-Nordkreis auf großen Zulauf ab dem 9. Juli. Foto: Andreas Steindl

Aachen. Popcorn, Nachos mit Käse- oder Chillisoße, Eis und Apfelringe – beim Besuch im Kino dürfen diese obligatorischen Leckereien nicht fehlen. Wenn Anfang Juli das Stadion der Alemannia für das Open-Air-Kino seine Pforten öffnet, dann werden diese Leckereien auch mit dabei sein – spielen aber eher eine Nebenrolle.

Aus dem Stadion mit den VIP-Sesseln wird dann ein „Kinosaal“ der ganz besonderen Art. Vom 9. bis 21. Juli veranstaltet der Gemeindedienst des Rotary Clubs Aachen-Nordkreis ein Kinoevent, das sich sehen lassen kann. Denn an 13 Abenden steht für die Kinobesucher ein Filmvergnügen auf dem Programm, das es sonst in dieser Form in unserer Region nicht gibt: Unter freiem Himmel und bei sattem Sound können sich die Kinobesucher auf einer großen Leinwand über aktuelle Filme freuen.

„Die Atmosphäre ist wirklich einzigartig“, sagt Leo Stürtz, Vorsitzender des Gemeindedienstes des Rotary Clubs Aachen-Nordkreis. Auf dem Programm stehen aktuelle Kinoerfolge wie „Honig im Kopf“ und „Grand Budapest Hotel“. Zudem wird es eine „Sneak Preview“ geben, bei der ein aktueller „Überraschungsfilm“ gezeigt wird.

Vielfältige Unterstützung

Die Rotary Clubs, sind „Service Clubs“, die soziale Projekte in der Stadt Aachen und in der gesamten Städteregion in vielfältiger Weise unterstützen. Bereits im Jahr 2012 haben die Gemeindedienste des Rotary Clubs ein Open-Air-Kino auf dem Tivoli veranstaltet. Damals betrat der Club Neuland und konnte dennoch auf Anhieb einen Reinerlös von 18.000 Euro in den Dienst der guten Sache stellen. Der Erlös ging an die Hilfsaktion unserer Zeitung „Menschen helfen Menschen“.

Bekannte Schirmherrin

In diesem Jahr fließt der Reinerlös in regionale Flüchtlingsprojekte, insbesondere in die Unterstützung unbegleiteter minderjährige Flüchtlinge. Susanne Schwier, Dezernentin für Bildung, Kultur, Jugend, Schule und Sport der Stadt Aachen, hat die Schirmherrschaft für diese ganz besondere Veranstaltung übernommen. Zahlreiche Sponsoren sorgen dafür, dass die Kosten für Technik und Organisation gedeckt werden.

„Es ist schön, dass das Stadion auch außerhalb vom Fußball wieder belebt wird“, sagt der Aachener Personaldezernent Lothar Barth, der auch Geschäftsführer der Aachener Stadion Beteiligungs GmbH ist.

Die Organisatoren hoffen nun, dass sie pro Kinoabend mindestens einen Schnitt von 500 Besuchern erzielen. Denn schließlich sind es am Ende vor allem die jungen Flüchtlinge, die sich freuen dürfen. „Die Besucher haben einen schönen Kinoabend und können sogar etwas für den guten Zweck tun. Das ist wirklich eine tolle Sache“, sagt Leo Stürtz voller Überzeugung.

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