Der Strom wird grüner

Von: bre
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Aachen. Begleitet von November-Sonnenschein haben Stadt und Stawag ihre neue Kooperation in Sachen Energiesparen vorgestellt. Um die Verwendung von Solarstrom auszubauen, sollen Dachflächen städtischer Gebäude ab jetzt verstärkt für Photovoltaik-Anlagen genutzt werden.

„Unser Ziel ist es, bis 2020 den CO2-Ausstoß um 40 Prozent gegenüber 1990 zu verringern, sagt Planungsdezernentin Gisela Nacken. „Das geht nur, wenn wir den Anteil der erneuerbaren Energien erhöhen.” Genau genommen soll dieser in zehn Jahren bei 20 Prozent liegen, beim Strom sogar bei 40 Prozent.

Photovoltaik ist in der Kaiserstadt kein Novum. Die erste Anlage baute die Stawag bereits 1990, 1996 startete die Stadt das Modell „Sonne auf Aachens Schulen”. Mit der neuen Kooperation wird dieses Projekt nun auf Verwaltungsgebäude, Turnhallen und andere städtische Bauten ausgeweitet.

Rund 1,5 Millionen Euro sind für die Kooperation veranschlagt. „Die Rendite stellt sich erst nach 10 bis 15 Jahren ein”, erklärt Stawag -Vorstand Dr. Peter Asmuth. Aber: „Unsere Erfahrungen mit der dieser Technologie sind gut.” Bei einer Lebensdauer der Solaranlagen von mindestens 20 Jahren erscheint die Investition auch finanziell nachhaltig.

Etwa 20 Gebäude sind für 2011 bereits in der engeren Auswahl und werden nun auf ihre Eignung hin geprüft. Insgesamt sollen im Rahmen der Kooperation 750 kWp Gesamtleistung installiert werden. Bedeutet in der Praxis: Mit dem sauber gewonnenen Sonnenstrom können etwa 200 vierköpfige Haushalte pro Jahr versorgt werden.

Den Schulen als Pioniere für grünen Strom bleiben Stadt und Stawag zunächst einmal treu. Noch vor der Jahreswende kommt die Städtische Grundschule Forster Linde in den Genuss einer Photovoltaik-Anlage, 2011 folgen drei weitere Schulen.
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