Der Stadt reicht´s: Großaktionen gegen die „Fensterputzer”

Von: Stephan Mohne
Letzte Aktualisierung:

Aachen. Stadt und Polizei hatten keine Lust mehr, sich die Sache einfach anzuschauen. Weil einzelne Einsätze die „Fensterputzer” nicht von den Straßen vertreiben konnten, ist man diesem Problem jetzt mit gezielten Großeinsätzen zu Leibe gerückt.

An immer mehr Kreuzungen tauchten die ungebetenen Gäste auf. Nun sind das Ordnungsamt, die Polizei, das Hauptzollamt und die Ausländerbehörde gemeinsam auf Tour gegangen. An zwei Tagen wurde diese Woche gezielt kontrolliert. Von zahlreichen Personen wurden die Personalien aufgenommen.

Laut Polizei gab es insgesamt 13 Platzverweise, in einem Fall wurde ein „Fensterputzer” in Gewahrsam genommen. Weil der Verdacht besteht, dass es sich hierbei auch um organisierte Schwarzarbeit handelt, kam der Zoll mit ins Spiel. Nach diesen Aktionen zieht Detlev Fröhlke als Leiter des Ordnungsamtes ein erstes Fazit: „Die Maßnahmen waren erfolgreich, aber noch nicht ganz optimal. An einigen Stellen sind die Personen weiter aktiv.”

Deswegen werden die Aktionen auch kommende Woche wieder konzertiert fortgesetzt. Möglicherweise gehe das Ganze in den strafrechtlichen Bereich, sodass dann auch die Staatsanwaltschaft mit im Boot sei. Laut Fröhlke ist das Problem nicht mehr alleine auf Aachen beschränkt, auch aus Kreiskommunen wie Alsdorf, Eschweiler und Würselen kommen Klagen.
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