Der Rahmenplan für die Stadtmeisterschaft steht schon

Von: Peter Schopp
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Sind schon inmitten der Vorebreitungen für die Stadtmeisterschaft: die Ausrichter vom VfL 05 Peter Stüttgen, Richard Schorn, Markus Amthor, Bernhard Stettner und Alexandra Schorn (v.l). Foto: Andreas Schmitter

Aachen. Wenn in diesen Tagen die Begriffe „Meisterschaft“ und „Fußball“ fallen, ist meist von der Alemannia und ihrer Aufstiegsambition die Rede. Doch im Stadtteil Steinebrück gehen die Gedanken in eine andere Richtung.

Beim hier ansässigen Sportverein VfL 05 Aachen denkt dann jeder an die anstehende Fußball-Stadtmeisterschaft um den Sparkassen-Cup, den der Verein vom 31. Juli bis 9. August ausrichten wird.

Anlass für die Bewerbung ist das 110- jährige Bestehen des VfL 05 Aachen in diesem Jahr. Hierbei war Leo Pennings die treibende Kraft. Er hat den Verein in verschiedensten Positionen in den vergangenen Jahren unterstützt, sucht seine Herausforderungen mittlerweile aber an anderer Stelle.

„Wir denken seit Monaten eigentlich nur noch an die Stadtmeisterschaft“, sagt Bernhard Stettner, Kassenwart und Organisator der Veranstaltung. „Seit Wochen treffen wir uns mit dem Vorstand im vierzehntägigen Rhythmus, um Probleme oder neue Ideen besprechen zu können. Das wird sich in nächster Zeit aber sicher noch steigern.“

Unterstützt wird Stettner von vielen freiwilligen Helfern. „Mittlerweile haben wir zwischen 40 und 50 verschiedene Bereiche, die von den einzelnen Vereinsmitgliedern organisiert werden. Das können einige Wenige alleine nicht leisten.“

Die Einladungen an die Vereine gehen in diesen Tagen zur Post. „Wir erwarten die Rückmeldungen der Vereine bis zum 17. Mai, um dann in die heiße Planungsphase einsteigen zu können“, fügt der 2. Vorsitzende Richard Schorn an. „Dann erst werden wir Länge der Spiele, Gruppenanzahl und Ähnliches festlegen.“

Die Auslosung der Gruppen wird dann am Mittwoch, 17. Juni, um 17 Uhr im Forum der Sparkasse Aachen am Elisenbrunnen stattfinden. Die Sparkasse übernimmt wieder die Rolle des Hauptsponsors, unsere Zeitung die des Medienpartners. Dass das Ausrichten einer solchen Veranstaltung weite Kreise zieht, haben die Verantwortungsträger schnell gemerkt.

„Um dieses Turnier herum haben sich einige sehr interessante Aspekte entwickelt. Beispielhaft möchte ich da die Verschönerung der Mauer nennen, die den Sportplatz an der Eupener Straße umgibt. Hier werden – in Zusammenarbeit mit dem Kulturamt der Stadt Aachen – junge Künstler mit Spraydosen tätig werden. Da sind wir schon alle gespannt“, merkt man Stettner die Begeisterung für die Vielfalt seines Vereins an. „Wir haben seit Anfang 2012 eine Lacrosse-Abteilung, bei uns trainieren mehrere jugendliche Flüchtlinge aus unterschiedlichen Ländern mit, und seitdem der Kunstrasenplatz fertig ist, haben wir unsere Mitgliederzahl verdoppelt.“

Kunstrasenplatz

Noch größer wäre sicherlich die Freude, sollte die Stadtmeisterschaft den erhofften Gewinn bringen. „Mir als Kassierer schwebt vor, mit dem Erlös die noch bestehenden Verpflichtungen aus der Finanzierung des Kunstrasenplatzes deutlich verringern oder ganz tilgen zu können.“

Das wäre dann für Bernhard Stettner eine ganz persönliche Meisterschaft.

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