„Der lange Meikel“: Comedy und Kabarett vom Feinsten

Von: Birgit Broecheler
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Meikels komische Baustelle
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Der lange Meikel (Michael Freialdenhoven) und seine Gäste sorgten für einen vergnüglichen Abend in der Kappertz-Hölle. Foto: Kurt Bauer

Aachen. Jede Menge Spaß, Gelächter und Comedy gab es am Freitagabend in der Kappertz-Hölle. Zum 14. Mal hatte Michael Freialdenhoven alias „Der lange Meikel“ zu seiner „komischen Baustelle“ eingeladen und Künstlern wie Veronika Siebert und ThomasSchierschke, Manfred und Jan Savelsberg sowie Überraschungsgast Necip aus Würselen eine Plattform gegeben.

Und auch Meikels Sohnemann Emil war mit von der Partie. Trotz des schönen Sommerwetters folgten rund 150 Comedy-Fans der Einladung und bereuten keine Sekunde der zweistündigen Show.

Auf dem Programm standen Themen wie Kommunikationsschwierigkeiten zwischen Männern und Frauen, die komplizierte Sprache pubertierender Jugendlicher sowie der Wandel der Stadtverwaltung zum Dienstleistungsunternehmen. Vor allem das gegensätzliche Duo Siebert/Schierschke ließ auf amüsante Weise kein gutes Haar aneinander, überzeugte das Publikum aber auch mit humorvollen Liebes-Duetten.

Ganz anders Manfred Savelsberg und sein Sohn Jan, bekannt durch „Öcher Nölde“ und „Solo für 2“. Ihr absurdes Experten-Gespräch über Sexismus oder ihre A-Cappella-Moritat über Billigflieger brachte ihnen viel Beifall und Gelächter ein. Auch Überraschungsgast Necip, seit 30 Jahren in Aachen, holte das Publikum mit seinen „türkischen Heimatgeschichten aus dem Westerwald“ auf seine Seite. Seine Parteien-Abwatsche zeigte, dass der Kabarettist nicht nur Poetry-Slam kann, sondern auch politische Verbalattacken. Meikels Sohn Emil tritt offenbar ganz in die Fußstapfen des „komischen“ Papas.

Während der Junior eine Geschichte erzählte, machte der Vater die Geräusche nach: Pferd, Huhn, Hund, Hubschrauber … Am Ende stellte der pubertierende Sohn fest: „Wenn ich mir so was angucke, dann haben auch Erwachsene viel Muskeln und wenig Hirn.“ Von seinem Vater kann Emil noch einiges lernen: Meikel sang mit dem Publikum kuriose Reggae-Songs oder verband als Jacques de Au Schabrack Französisch und Öcher Platt.

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