Aachen - Der Jakobshof zieht im Elysée ein: Vorerst zumindest

Der Jakobshof zieht im Elysée ein: Vorerst zumindest

Von: Stephan Mohne
Letzte Aktualisierung:
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Der Jakobshof hat zumindest bis zum Jahresende eine neue Heimat: Ab 8. Mai gibt es Partys und später auch Konzerte im früheren Elysée-Kino am Kapuzinergraben. Foto: Michael Jaspers

Aachen. „Das hat Aachen bisher noch nicht.“ Sagt Rick Opgenoorth. Er meint damit einen Saal für Live-Konzerte mit einer Kapazität von 800 Gästen. Das wird Aachen aber schon sehr bald haben.

Denn Opgenoorth und sein Partner Wolfgang Schumacher haben eine neue Heimat für „ihren“ Jakobshof gefunden: das „Elysée“, in dem bis zur Jahrtausendwende Filme über die Leinwand flimmerten. Dann zog der „Tanzpalast“ ein, der heute schlicht „Elysée Club/Discotheque“ heißt. Das Ganze firmiert ab 8. Mai unter „Jakobshof im Elysée“.

Wenige Wochen nach dem Aus am angestammten Platz an der Stromgasse kann es nun also doch weitergehen – zumindest vorerst. „Wir haben einen Nutzungsvertrag bis Ende des Jahres mit einer Option für die Zeit danach“, so Opgenoorth. Geschlossen wurde er mit Heiner Chavet, Betreiber der jetzigen Disco und Besitzer des Hausensembles. Warum der Vertrag nur bis Ende des Jahres läuft, dazu will sich Chavet nicht äußern. Fakt ist, dass es schon mehrfach Anläufe gab, die Gebäude zu verkaufen. Das wäre für das Jakobshofteam dann doch eine Nummer zu groß, weiß Opgenoorth. Chavet macht indes auch erstmal weiter – mit dem benachbarten Café „Theatro Elysée“.

Die Jakobshof-Leute sind jedenfalls froh, dass es nun so gekommen ist: „Wir waren ratlos und sind dann aufs Elysée gekommen“, so Wolfgang Schumacher. Am vergangenen Wochenende habe man die Enden zusammenbekommen. Und jetzt geht es ruckzuck. Denn schon am 8. Mai geht es los mit „Rudi rockt“, bevor dann am 9. Mai die eigentliche „Opening-Party“ mit reichlich Bekannten aus dem Jakobshof steigt. Der Jakobshof-Mix mit Partys für verschiedene Zielgruppen bleibt. Dazu gehören etwa „Funky Mary“ (10. Mai), „Real McCoy“ (16. Mai) oder auch „Banzai Hawaii“ (24. Mai). Es geht quer durch die Stilrichtungen von Funk bis Punk.

Konzerte sollen etwas später folgen. Hierzu muss noch eine entsprechende Konzession von der Stadt erteilt werden. Opgenoorth ist da zuversichtlich: „Die Stadt steht dem wohlwollend gegenüber.“ Und nun könne man auch Acts buchen, für die der Jakobshof (350 Gäste maximal) zu klein war. Nur könnte der alte Kinosaal für manche Party und manches Konzert jedoch zu groß sein. Dazu soll es flexible Raumteilungslösungen geben, die wie die Bühne noch folgen sollen. Zunächst drängt jedoch die Zeit. Den Tanz in den Mai veranstaltet noch die bisherige Crew. Dann haben die Jakobshof-Leute eine Woche Zeit, um alles für den Neustart parat zu machen. Das Team hofft indes, dass es auch 2015 im Elysée weitergehen kann.

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