Der Jakobshof lässt es zum Schluss krachen

Von: Albrecht Peltzer
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Ein Highlight des Abschlussprogramms: der Blues-Gitarrist Eric Gales, der mit dem Peter-Sonntag-Quartett am 21. Februar spielt.

Aachen. Das Beste zum Schluss? Das Motto könnte die Leistung bisheriger Live-Acts im Jakobshof schmälern. Was es nicht soll. Aber zum Finale der Kultstätte an der Stromgasse lässt es die Jakobshof-Crew noch einmal richtig krachen! Bis zum 30. März steht ein Programm auf dem Plan, das in der Dichte und Vielfalt seinesgleichen im Westzipfel sucht.

Lokale Größen, Künstler mit internationalem Renommee, Musiker, die im Jakobshof ihre Karriere begannen, Musiker, die an der Stromgasse eine Art musikalische Heimat hatten: „Wir wollten wirklich die ganze Bandbreite abbilden, alle Stilarten, Musik für jedes Alter – so, wie der Jakobshof es in seiner Geschichte immer gehalten hat“, sagen die Programm-Gestalter Wolfgang Schumacher und Rick Opgenoorth. Ein kühnes Unterfangen – dem angesichts der Qualität der Bands und Künstler wohl ein Gelingen garantiert ist.

Gleich sieben Konzerte können in die Kategorie internationale Klasse gestellt werden. Allem voran das Gastspiel des amerikanischen Blues-Gitarristen Eric Gales, der am 21. Februar im Doppelpack mit dem Aachener Peter-Sonntag-Quartett zu hören ist. Im Oktober vergangenen Jahres gab Gales bereits seine musikalische Visitenkarte an der Stromgasse ab. Ein Highlight des Konzertjahres. Nicht weniger stolz sind Schumacher und Opgenoorth auf die Verpflichtung der „Bollock Brothers“. Die Briten haben ebenfalls schon einmal die Jakobshof-Bühne gerockt. Am Freitag, 28. Februar, werden sie dies wieder in unnachahmlicher Art und Weise tun. Soul und Jazz, Blues und Gospel präsentieren „Simply Soleil“ mit der unvergleichlichen Sängerin Soleil Niklasson (Samstag, 8. März).

In der Tradition von Seed oder Culcha Candela steht „Rotfront“ (20. März). Sie mischen Polka und Klezmer mit Ska und Cummbia – was ihnen Touren rund um den Globus eingebracht hat. Ein Heimspiel wird Sebastian Sturm haben. Der Reggae-Künstler, der seine internationale Karriere in Aachen gestartet hat. Er spielt am 29. März mit seiner neuen Band „Exil Airlines“ an der Stromgasse.

Aber Internationalität ist nicht alles. Der Jakobshof war immer eine der beliebtesten Bühnen Aachener Bands. Viele von ihnen machen die Mischung von „Das Beste zum Schluss“ besonders spannend. Darunter sind die Mighty Sleepwalkers (7. März), Jin Jin (14. März), die Quicksteps (14. Februar), die Beatles-Coverband Get Back (22. März) oder die Öcher Blues-Legende Dieter Kaspari (16. Februar). Und auch die Musiker, die seit vielen Jahren mit eher leisen Tönen für den musikalischen Rahmen sorgten, gehören zu diesem Abschluss-Mix. Als Beispiel dient Pianist Stefan Michaelke, der viele, viele Male an der Stromgasse auspielte. Der Jazzer tut dies noch einmal am 16. März. Mit dabei ist Sängerin Sabine Kühlich.

Das Beste zum Schluss: Für die Programmmacher gehört dazu auch der Karneval. Rosenmontag ist Fete angesagt. Und am 24. Februar feiert die SPD-Ratsfraktion Karneval im Jakobshof. Da sei die Frage doch erlaubt: Das Beste zum Schluss...?

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