Der Gewerbepark Brand wird jetzt mit Leben gefüllt

Von: Felicitas Geßner
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130000 Quadratmeter Platz für Unternehmen: (von links) Edmund Falter, Manfred Sicking, Rolf Frankenberger, Volker Schulze-Schwanebrügger und Wolfgang Schoel von der Stadt sind zufrieden mit der gerade angelaufenen Vermarktung der Flächen im Gewerbepark Brand, dem ehemaligen Camp Pirotte. Foto: Kurt Bauer

Brand. Noch ist hier außer Freifläche nicht viel zu sehen. Doch das soll sich bald ändern. 130.000 Quadratmeter groß ist der Gewerbepark Brand, ehemaliger Standort der belgischen Kaserne Camp Pirotte. Anfang des Jahres startete die Stadt mit einer Werbekampagne zur Vermarktung der Flächen – jetzt können erste Erfolge gemeldet werden.

Drei Grundstücke mit insgesamt 2580 Quadratmetern sind verkauft, vier weitere Verkäufe stehen jetzt an, so dass dann 11500 Quadratmeter belegt sind.

„Zurzeit bieten wir neun weitere Grundstücke mit einer Gesamtgröße von 25.000 Quadratmetern an, einige Verkäufe werden in der nächsten Sitzung des Wohnungs- und Liegenschaftsausschusses beraten“, erklärte Wolfgang Schoel vom Fachbereich Immobilienmanagement. Waren es zunächst vor allem Handwerksbetriebe aus Brand, die sich im Gewerbepark Brand niederlassen wollten, so kommen mittlerweile auch Anfragen nach Flächen für Büro-, Werkstätten-, Großhandel- und Produktionsnutzung.

„Die Stadt hat mit dem Gewerbepark Brand Ressourcen für die nächsten Jahre“, freute sich Manfred Sicking, Dezernent für Wohnen und Immobilienmanagement. Der Gewerbepark Brand sei eine Flächenrevitalisierung, die in Aachen ihresgleichen suche, so der Wirtschaftsfachmann. Unter den Aspekten Ökonomie, Ökologie und soziale Integration werde hier vor den Toren des Stadtteils Brand eine nachhaltige Stadtentwicklung betrieben.

„Platz für alle Talente – Viel Raum auf über 130.000 qm“ lautet der Slogan der aktuellen Werbekampagne, um den Gewerbepark weiterhin erfolgreich zu vermarkten. Werbeplakate sind auf Bussen der Aseag, auf Litfaßsäulen und Citylights zu sehen, in Brand wird mit „Streumitteln“ wie Bierdeckeln die Bevölkerung erreicht, Info-Tafeln auf dem Gelände selbst geben Auskünfte über das Flächenangebot. „Zurzeit wird eine neue Verkehrsanbindung der schon ansässigen Betriebe realisiert, die das umliegende Wohnviertel entlastet“, sagte Edmund Feiter, Leiter des Fachbereichs Immobilienmanagement.

Grünflächen seien in der Entstehung, und nicht zuletzt werde in den nächsten Jahren in der Karnevalszeit eine 2000 Quadratmeter große Fläche für ein Zelt zur Verfügung gestellt – Platz für Veranstaltungen also, die bisher im jetzt geschlossenen Ellerhof stattgefunden haben. Derzeit ausgeschrieben ist auch eine Fläche, auf der ein Gastronomieangebot für die umliegenden Betriebe angeboten werden soll. 4,7 Millionen Euro investierte die Stadt in die Erschließung und Revitalisierung des Geländes, 1,3 Millionen kommen noch einmal dazu. „Es ist eine gute Investition, die sich in den nächsten Jahren mit den Einnahmen mehr als wieder ausgleichen wird“, ist Sicking zuversichtlich.Informationen über den aktuellen Stand im Gewerbepark sind erhältlich unter www.gewerbepark-brand.de

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