Der „Enkeltrick” auf Russisch

Von: pol-ac
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Aachen. Mit einer neuen Variante des Enkeltricks erbeuteten Betrüger 16.000 Euro von Familien aus den ehemaligen GUS-Staaten. An zwei Tagen sind sechs Männer und Frauen von einem russisch sprechenden Täter angerufen worden.

Der Betrüger gab sich als russischer Polizeibeamter aus und behauptete, dass ein naher Verwandter in Russland einen Unfall verursacht habe, bei dem ein Fußgänger angefahren wurde. Nur durch Zahlung von 10.000 Euro könne eine drohende Haftstrafe umgangen werden.

In drei Fällen fielen die Opfer auf die Betrüger herein und zahlten an einen Unbekannten, der kurze Zeit nach dem Telefonat an ihren Wohnungen das vorhandene Bargeld in Empfang nahm. Die anderen Opfer bemerkten den Schwindel und zahlten nicht. Bei den Unbekannten handelt es sich um einen schlanken, zirka 20 Jahre alten Mann, einen 40 Jahre alten Betrüger mit Stirnglatze und grauen Haaren, sowie einen zirka 35-jährigen Mann mit kurzen, blonden Haaren.

Die Aachener Polizei warnt vor allem russische Familien, nicht auf die Betrüger hereinzufallen und sofort die Polizei unter 110 anzurufen. Die Kripo bittet weitere Opfer, die den Betrug bislang noch nicht angezeigt haben, sich unter der Telefonnummer 0241/9577-33101 (oder außerhalb der Geschäftszeiten 0241/34250) zu melden.

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