Den neuen Park in Besitz nehmen

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Aachen. Eine Rutschbahn zwischen Palmen, eine Wildwiese, ein Pflückgarten: Das Spektakuläre des neuen Parks des Ludwig Forums liegt in der Kombination aus Lebensfreude, grillenzirpender Stille und Schönheit.

Das Areal hinter der alten Schirmfabrik an der Jülicher Straße lädt zum Verweilen ein. Vier Jahre lang haben die Gartenkünstler des renommierten „atelier le balto“ mit Hilfe des Bund-Länder-Programms „Soziale Stadt Aachen-Nord“ aus dem Museums-Garten des Ludwig Forum Aachen Schritt für Schritt einen Bürgerpark gemacht. Der Lufo-Park ist nun ein erholsamer Rückzugsort im Aachener Norden.

Rückzugsort? Nicht am heutigen Samstag. Denn dann wird der neue Lufo-Park mit einem großen Fest eingeweiht. Verschiedene Künstler aus den Bereichen Tanz, Musikperformance und Bildende Kunst haben Darbietungen entwickelt, die sie am Festtag in Hof, Garten und Loggia des Ludwig Forum zur Aufführung bringen. Doch zuvor werden Véronique Faucheur, Marc Pouzol und Marc Vatinel vom „atelier le balto“ die Besucher durch den Park führen und erklären, was sie zwischen Stegen und Balkenbänken angepflanzt und warum sie Licht- und Schatten-Podien gebaut haben.

In einer Park-Rallye können Kinder und Jugendliche den Park erkunden. Unter Anleitung pressen und bestimmen sie Pflanzen oder lernen, fantasievoll mit Zweigen und Recycling-Materialien zu flechten und zu knoten. Eigens für die neu entstandenen Orte im Park haben die Choreografen Yorgos Theodoridis von Dance-Loft und Karin Trodler gemeinsam mit Kindern und Jugendlichen aus Aachen-Nord eine „site specific performance“ entwickelt, die als „Tanz der Skulpturen“ das Publikum auf einen Parcours durch den Park mitnimmt.

In der Loggia kann man das „Weidenuniversum“ bewundern, eine raumgreifende Außenskulptur aus Weidenruten und Recycling-Material. Die Künstlerin Barbara Brouwers und zwölf Design-Studenten der Fachhochschule Aachen haben es gemeinsam mit Anwohnern aus der Nachbarschaft des Ludwig Forum geknüpft. Das „Weidenuniversum“ steht für die Verbindung von Natur und Kultur und für ein Museum, das sich zum Park und seinem Viertel hin öffnet.

Die Loggia ist der Ort, an dem der Komponist und Instrumentalpädagoge Harald Ingenhag mit Kindern und Jugendlichen des Viertels die Bodypercussion-Performance und rhythmische Klangkomposition „Aachen-Nord macht den Ton“ aufführen wird. Und schließlich ist auch die Meinung des Publikums gefragt. Unter dem Motto „Eine Dose voll Zuhören“, einem Projekt von Neusynn, ein interdisziplinäres Team aus der Aachener Kultur- und Kreativwirtschaft, kann man mit Hilfe eines Dosentelefons ins Gespräch kommen.

Und abends wird getanzt: Der „Verein der Freunde des Ludwig Forums“ und die „Jungen Freunde“ laden in die mobile Lufo-Bar ein, in der DJ Christian Maniewski für Party-Atmosphäre sorgen wird.

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