Aachen - Den „aixscape real life escape room“ in der Kockerellstraße

Den „aixscape real life escape room“ in der Kockerellstraße

Von: Svenja Pesch
Letzte Aktualisierung:
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Haben ein neues Angebot für Rätselfreunde parat: Michael und Jutta Kröhnert vom Theater 99 in ihrem „aixscape real life escape room“ in der Kockerellstraße. Foto: Andreas Steindl

Aachen. Über den „aixscape real life escape room“ von Michael Kröhnert kann man nicht viel sagen. Man muss ihn einfach selbst erleben. Seit einigen Wochen können Gruppen ab vier Personen aufwärts in der Kockerellstraße 22 ein gleichermaßen kniffliges wie spannendes Rätsel lösen.

Die Idee kam Kröhnert, seines Zeichens auch aktives Mitglied bei der Aachener Kultur- und Theaterinitiative Akut, schon vor zwei Jahren. Bis allerdings ein passender Raum gefunden und alles hergerichtet war, dauerte es ein Weilchen.

Im geschlossenen Raum

Was die Besucher im „life escape room“ erwartet, erzählt Kröhnert im Detail. „Die Gruppe kommt in einen Raum und wird dort eingeschlossen. Innerhalb einer Stunde muss sie Lösungen zu gestellten Rätseln finden, Chips sammeln und Codes entziffern. Hinweise begegnen den Teilnehmern permanent, und am Ende ergibt alles einen Zusammenhang. Relevant ist, dass das Wichtige vom Unwichtigen getrennt wird und dass man sich nicht in den vielen Details im Raum verliert.“

Was genau Kröhnert damit meint, bleibt ein Geheimnis. Denn zu viele Tipps und Informationen würden die Spannung aus dem Spiel nehmen. Auch die Größe des „escape room“ nennt er nicht. Nur so viel darf verraten werden: „Er erscheint auf den ersten Blick vielleicht klein, wird dann aber größer. Vor allem darf man das Ganze nicht unterschätzen“, so Kröhnert. Das Erlebnis eignet sich für größere Kinder und Erwachsene. Vor allem Firmen nutzen das Angebot gerne, wie Jutta Kröhnert betont.

„Man muss gemeinsam als Gruppe agieren. Einzelkämpfer haben es hier schwer. Manches funktioniert nur gemeinsam. Jeder hat die Möglichkeit, seine eigenen Stärken einzubringen.“ Wessen Neugierde jetzt immer noch nicht geweckt ist, für den hat Kröhnert einen weiteren Anreiz parat. „Man taucht ein in die hiesige Sagen- und Märchenwelt, die ein ganz besonderes Flair hat. So kommt man beispielsweise den Geheimnissen der Aachener Gräfin Mobesin auf die Spur und entlockt ihr mit etwas Glück ihren teuflischen Goldschatz“, erläutert er.

Man kommt jederzeit heraus

„Real life escape rooms“ gibt es in Deutschland mittlerweile häufiger, aber das Besondere beim Projekt von Michael und Jutta Kröhnert ist, dass es sich um kein Franchise-Model handelt, sondern mit Liebe zum Detail und Kreativität erschaffen wurde. Angst, aus dem Raum nicht mehr rauszukommen, braucht man auch nicht zu haben. Es besteht immer die Möglichkeit, aus der Situation herauszutreten.

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