Demonstration gegen mögliche Schulschließung

Von: sil
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Aachen. Die Schüler der Klaus-Hemmerle-Schule bereiten sich vor. Sie malen in dieser Woche eifrig Plakate. Am kommenden Samstag werden sie zusammen mit Eltern und Lehrern gegen die geplante Schulschließung auf die Straße gehen.

Jochen Woldt, Mitglied der Schulpflegschaft, rechnet mit rund 150 Demonstranten. Die Beteiligten hoffen so, auf die anstehende Entscheidung im Rat Anfang Dezember Einfluss nehmen zu können. Von den Schließungsplänen sind sie ebenso erschüttert wie ihre Kollegen an der GHS Eilendorf und der Sekundarschule Kronenberg.

Den Vorschlag, bei einer Schließung zumindest den Namen Klaus Hemmerle weiterleben zu lassen und an eine andere Schule zu vergeben, hält Woldt für „reine Augenwischerei”. Damit würden Eltern, die ihre Kinder neu anmelden möchten, „für dumm verkauft”.

Den Demonstranten geht es um das katholische Profil der Schule, um die jahrelange Erfahrung, die man nicht einfach mit einem Namen weitergeben könne. Wenn überhaupt, dann müssten auch Schulleitung und Kollegium übernommen werden. „Das Profil lebt von den Menschen, die die Schule verkörpern”, sagt Woldt, dessen Sohn die achte Klasse besucht.

Die Demo startet um 11 Uhr an der Klaus-Hemmerle-Schule. Gegen 12 Uhr werden die Demonstranten am Markt sein. Dort haben sie eine Kundgebung geplant.

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