Dem Protestzug gegen das NRW-Rauchverbot geht die Luft aus

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Die Demo gegen das Rauchverbot fand nicht viele Teilnehmer: Nur knapp 100 Demonstranten liefen durch die Straßen. Foto: Andreas Herrmann

Viel Rauch um nichts: Kaum 100 Demonstranten „gegen das NRW-Rauchverbot“ sind am Freitag – begleitet von fünf Streifenwagen und vier Polizeimotorrädern – durch Aachen gezogen. Im Juli 2013 hatte Organisator Manfred Engelhardt kurz nach Inkrafttreten des radikalen Nichtraucherschutzgesetzes der rot-grünen Landesregierung noch über 1000 Raucher für seinen Protestmarsch mobilisieren können.

Für die geringe Beteiligung machten die Organisatoren am Freitag das durchwachsene Wetter verantwortlich. Auch diesmal zog die qualmende Gruppe von der SPD-Geschäftsstelle, Heinrichsallee, zur Dependance der Grünen, Franzstraße. Engelhardt und weitere Redner wetterten gegen die Bevormundung des Bürgers, die „Abschaffung der Demokratie in NRW“ und forderten, dass es in gastronomischen Betrieben wieder abgetrennte Raucherbereiche geben müsse.

„Wir vergessen nicht, vergeben nicht“, rief Engelhardt im Bezug auf die bevorstehende Kommunal- und Europawahl. Die NRW-Landesregierung, die für das umstrittene Gesetz verantwortlich ist, wird jedoch erst 2017 neu gewählt.

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