„Dein Arbeitsplatz für 150 Euro im Monat”

Von: Alexander Barth
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Standen mit dem Gründerzentru
Standen mit dem Gründerzentrum Kulturwirtschaft Pate für das neue „Werk52”: (von links) Sylvia Hustedt, Irit Tirtey und Manfred Sicking. Foto: Andreas Steindl

Aachen. „Dein Arbeitsplatz für 150 Euro im Monat” - so lautet das knackige Versprechen, mit dem die Macher des „Werk52” in der Jülicher Straße 114 jetzt werben.

Zwölf Arbeitsplätze für kreative Köpfe sind in den renovierten Erdgeschoss-Räumen direkt gegenüber dem Ludwig Forum zu vergeben. Im 150-Euro-Paket sind Infrastruktur, Besprechungsraum und Kaffee-Theke ebenso enthalten wie die offensichtlichen Vorteile der aktiven Vernetzung und des Austauschs.

Das Angebot richtet sich an Existenzgründer, Selbstständige und kleine Firmen, denen ein professionelles Arbeitsumfeld und der Kontakt mit Gleichgesinnten und Experten Impulse geben soll, sich zu entfalten - und um selbstverständlich am umkämpften Markt der Kreativbranche zu bestehen. Ausdrücklich willkommen sind „ambitionierte und offene Akteure” aus den Bereichen Design, Architektur, Werbung, Film, Fotografie, Musik, Literatur, so die Macher.

Kommunikative Anlaufstelle

Gleich am Eröffnungsabend entsteht ein Eindruck dessen, was das „Werk52” nach der Vorstellung seiner Taufpaten sein soll: eine kommunikative Anlaufstelle zum Arbeiten und Entfalten, mit kurzen Wegen und persönlichen Drähten. Oder wie es in der offiziellen Version heißt: Kreativität und Innovation sollen durch gemeinschaftliches Arbeiten gefördert werden. Dass dabei die Protagonisten, wie bei der Kick-Off-Party, selbst zur Gitarre greifen oder ans DJ-Pult treten, soll kein Einzelfall bleiben: „Hier soll auch immer mal wieder Kulturelles passieren”, sagt Johannes Tomm vom Gründerzentrum Kulturwirtschaft.

Lebendiges Netzwerk

Er umreißt die Eckpfeiler und Adressaten des neu geschaffenen „Coworking Space” an der Jülicher Straße: „Wir sprechen alle an, die einen Schreibtisch zum Arbeiten brauchen und außerdem an freiem W-Lan, gutem Kaffee und nicht zuletzt am Austausch mit Gleichgesinnten und einem lebendigen Netzwerk interessiert sind”.

Ziel ist es, die neuen Mieter längerfristig zu halten und zu vernetzen, „anders als in anderen Coworking Spaces, wo nicht selten stundenweise der Platznutzer wechselt”, wünscht sich Tomm.
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