Dauer(b)renner: Premieren-Start beim Campuslauf der RWTH

Von: Peter Schopp
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Laufspaß bei der Premiere: Am Freitagabend gingen 900 Starterinnen und Starter über drei Distanzen an den Start auf dem Campusgelände. Foto: Andreas Steindl

Aachen. Seit Freitagabend steht fest: Auf dem Campus Melaten wird nicht nur innovative Wissenschaft betrieben, dort lässt sich auch hervorragend Sport treiben. Das Hochschulsportzentrum (HSZ) der RWTH hat den 1. Campuslauf veranstaltet, und mehr als 900 laufbegeisterte Sportler folgten der Einladung.

„Für die erste Durchführung sind wir sehr zufrieden“, zeigten sich Peter Lynen und Melih Özkardes vom HSZ froh über die große Resonanz, um aber gleich den Blick in die Zukunft zu richten: „Leider mussten wir bei der Premiere auf das Pfingstwochenende ausweichen, da sind viele Interessierte in Kurzurlaub. Das werden wir im nächsten Jahr ändern.“ Doch ansonsten war die Veranstaltung ein voller Erfolg.

Gleich drei Distanzen waren im Angebot: Der FunRun mit einer Länge von 4,6 Kilometern, der Staffellauf über 4x2,3 Kilometer und der FitnessRun über eine Strecke von 9 Kilometern. „Da ist für jeden etwas dabei“, erklärte Lynen die dahinter stehende Absicht. Denn der Campuslauf, den die Verantwortlichen in den nächsten Jahren sowohl im Laufkalender als auch in den Köpfen etablieren wollen, soll die Stadt und die Hochschulen noch weiter zusammenschweißen.

Die Zusammenarbeit der beiden Hochschulen RWTH und FH ist Beweis genug, wie sehr der Sport als verbindendes Element fungieren kann. Das bestätigten auch Professorin Dr. Doris Klee von der RWTH und Professor Dr. Martin Wolf von der FH: „Unsere beiden Lehranstalten sind zusammen ungemein stark, durch solche Veranstaltungen wird das Miteinander nachgewiesenermaßen toll gefördert. Das setzt sich - ausgehend vom Sport – im beruflichen und studentischen Alltag fort. Wir profitieren alle davon“, zeigten sich beide angetan von dieser Idee und sprachen von Zukunftsplänen, in denen der Ausbau des Campus Melaten und die Verbindung zum Campus West sowie eine weitere Belebung dieser Stadtteile im Vordergrund stehen.

Rund um den Start- und Zielbereich hatten die Veranstalter für sportlich weniger Interessierte zudem einiges an Unterhaltung aufgeboten.

Neben den üblichen Verpflegungsmöglichkeiten konnte man sich bei Mitmachaktionen der Hauptsponsoren Techniker Krankenkasse TK und des Uniklinikums vergnügen, seine Füße ausmessen lassen, sich einer mobilen Massage hingeben.

Während an der Strecke die ersten gekühlten Getränke und verschiedene Grills aktiviert wurden, zogen die Sportler ihre Kreise darstellte. Das Streckenprofil ist eher harmlos. Deshalb hoffte Almut Otte von der TK auch auf einen Neueinsteigereffekt: „Wir arbeiten bereits seit langem in einer Gesundheitspartnerschaft mit beiden Hochschulen zusammen und haben immer den Gesundheitsgedanken im Blick. Hier finden Neueinsteiger die passenden Strecken, um die ersten Versuche beim Laufen zu machen“!

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